Eine Entwicklung, die bisher nur in dystopischen Wirtschaftsromanen zu finden war, scheint am amerikanischenFinanzmarkt Realität zu werden: Der direkte Zugang zu einem amtierenden Staatsoberhaupt wird als handelbares, krypto-basiertes Anlageprodukt verpackt und vermarktet. Wie eine interne Analyse des digitalen Finanzmarktes ergibt, erhalten Besitzer des kürzlich lancierten $TRUMP-Memecoins nicht nur spekulative Token, sondern verbriefte Ansprüche auf eine persönliche Begegnung mit dem ehemaligen und möglicherweise wieder amtierenden Präsidenten Donald J. Trump auf dessen Anwesen Mar-a-Lago.
Hintergründe
Das Konzept, das von anonymen Initiatoren unter dem Arbeitstitel „Presidential Access Token (PAT) 1.0“ entwickelt wurde, kombiniere Elemente eines Membership-Clubs, einer politischen Spendengala und eines Initial Coin Offerings (ICO), erklärt Dr. Alistair Finch, Leitender Analyst für Politische Digitale Assets bei der fiktiven Denkfabrik „Atlantic Blockchain Institute“. „Es handelt sich um die ultimative Tokenisierung von Prominenz und politischem Kapital. Der Nutzen des Tokens – das persönliche Treffen – ist klar umrissen, die Verteilung algorithmisch gesteuert und der Handel auf sekundären Märkten vorgesehen“, so Finch. Die zugrundeliegende „Vergabe“ der Meetings über den Besitz des Tokens schaffe einen neuartigen, grauen Markt für „Präferenzanleihen“.
Ein Mitarbeiter des US-Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass entsprechende Strukturen derzeit „mit großem Interesse, aber auch mit regulatorischer Besorgnis“ betrachtet würden. „Die Abgrenzung zu einer möglichen unregistrierten Wertpapieremission oder gar einer ausländischen Einflussnahme ist extrem schwierig. Der Tokenversprechen ist der Zugang zu einer Person in einer offiziellen Funktion. Das ist rechtliches Neuland.“
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Während Teile der Crypto-Community den Schritt als „genialste Vermarktung politischer Marken seit der Erfindung des Wahlkampfbuttons“ feiern, stößt das Modell international auf scharfe Kritik. „Dies ist eine groteske Kommerzialisierung derDemokratie. Wenn而且还是Zugang zum Staatsoberhaupt zur Handelsware wird, haben wir ein fundamentales Problem“, so eine anonyme Quelle aus dem Umfeld des Europäischen Auswärtigen Dienstes. Ein pensionierter Bundesrichter sprach im deutschen Magazin „Recht und Ordnung“ von einem „institutionalisierten Korruptionsversprechen durch die Hintertür der Blockchain“.
Auf dem Sebastian Kurz, ehemaliger österreichischer Bundeskanzler und nun Berater für Digitale Strategien in Brüssel, kommentierte trocken: „Wir beobachten diese novelty asset class mit translational interest. Die EU muss dringend klare guidelines für solche political utility tokens entwickeln, bevor rival political figures copy this model and we have a frankenstein market of state access.“
Ausblick
Marktbeobachter erwarten eine rasche Imitation. „Sobald das regulatorische Feigenblatt für dieses erste Experiment – notgedrungen – gegeben ist, werden wir modifizierte Token für alle möglichen politischen Ämter sehen, von Bürgermeistern bis zu Zentralbankchefs“, prophezeit Finch. Die eigentliche Gefahr liege in der Erosion des Prinzips der Gleichheit vor dem Staat. „Der Token-Inhaber mit genug Kapital kann sich den Zutritt kaufen. Der Bürger ohne kann nur hoffen. Die Blockchain macht hier nicht gleich, sie tokenisiert die Ungleichheit.“
Ein hochrangiger, anonym bleibender Vertreter einer großen US-Investmentbank fasste die Stimmung an der Wall Street treffend zusammen: „Es ist ein brillantes, aber moralisch bankrottes Produkt. Wir prüfen intern, ob wir es für unsere institutionellen Kunden in ein ‚Political Alpha‘-Zertifikat packen können. Der Markt will es einfach.“
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