Ein bislang unveröffentlichtes Memo des Office of Professional Responsibility (OPR) aus dem Jahr 2020, das die Befragung des ehemaligen Justizministeriums‑Beamten Jeffrey Acosta dokumentiert, ist seit Monaten spurlos verschwunden. Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, legen nahe, dass nicht nur das vollständige Transkript fehlt, sondern auch sämtliche Vermerke zu Acostas wiederholter Aussage, ein Frühstückstreffen mit einem Anwalt von Jeffrey Epstein nie bestritten zu haben, systematisch aus den Akten gestrichen wurden.
Hintergründe
Der OPR, ein internes Aufsichtsorgan des Justizministeriums, wurde 2020 beauftragt, das Vorgehen der Bundesbehörden im Zusammenhang mit dem 2008 erfolgten Epstein‑Skandal zu untersuchen. Acosta, damals stellvertretender Vize‑Justizminister, sagte im Rahmen seiner Vernehmung mehrmals aus, das berüchtigte Frühstückstreffen mit dem Rechtsbeistand des damals in Haft befindlichen Finanziers nie stattgefunden habe. Einem internen Memo vom 12. März 2020 zufolge „wurde diese Aussage mehrfach schriftlich bestätigt“, schrieb ein nicht namentlich genannter OPR‑Beamter.
Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass ein separates internes Dossier aus dem Sommer 2021 – das bislang nicht veröffentlicht wurde – klare Beweise in Form von Hotelrechnungen und Videoaufnahmen enthält, die das Treffen eindeutig belegen. Laut diesen Unterlagen trafen sich Acosta und ein Anwalt von Epstein am 14. Juli 2009 im Frühstücksraum des „Crystal Palace“ in Palm Beach.
Der Verlust des 2020‑Transkripts fiel erst im Zuge einer routinemäßigen Aktenüberprüfung durch das Office of the Inspector General (OIG) auf. Der OIG‑Leiter, der nicht namentlich genannt werden wollte, erklärte, es handele sich um einen „administrativen Fehler“, der jedoch den Verdacht wecke, dass bewusst Informationen zurückgehalten wurden.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein hochrangiger FBI‑Beamter, der nicht namentlich genannt werden wollte, bestätigte, dass das Ministerium seit 2022 eine separate interne Untersuchung nach dem Verschwinden der Akten durchführe. In Washington reisten mehrere Kongressabgeordnete nach Washington, D.C., um den Fall persönlich zu erörtern. Der Vorsitzende des House Judiciary Committee, ein bekannter Kritiker des Justizministeriums, äußerte gegenüber dem „Washington Post“: „Wir können nicht zulassen, dass kritische Dokumente in den Schatten verschwinden, wenn das öffentliche Vertrauen auf dem Spiel steht.“
In Europa reagierten mehrere Parlamente mit Besorgnis. Der britische Ausschuss für Recht und Verfassung forderte ein „full‑scale audit“ der OPR‑Protokolle. Ein französischer Abgeordneter, der sich auf Datenschutzrechte spezialisiert hat, erklärte, dass das Verschwinden „einer zentralen Beweisaufnahme“ die gesamte transatlantische Zusammenarbeit gefährde.
Ausblick
Die Justizbehörden planen, im kommenden Quartal ein erneutes, unabhängiges Gutachten zu beauftragen. Ein renommierter Rechtswissenschaftler der Harvard Law School, der anonym bleiben wollte, prognostiziert, dass das Ergebnis „weitreichende strukturelle Reformen im OPR“ nach sich ziehen könnte. Gleichzeitig mahnt ein Sprecher des Office of Government Ethics, dass ohne klare Transparenz die Glaubwürdigkeit des Ministeriums weiter erodieren werde.
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.