Die Kommunen von Nordrhein‑Westfalen haben in einer Serie von Briefwahlen nahezu einstimmig ihre Stimme für die geplante Olympiabewerbung abgegeben – mit einer einzigen Ausnahme: Herten blieb hinter der gesetzlich festgelegten Zustimmungsquote zurück.

Hintergründe

Ein nun anonym bleibender Mitarbeiter des Landesinnenministeriums erklärte gegenüber unserer Redaktion, dass die Entscheidung „von einer historischen Bürgerbeteiligungsdynamik getragen wurde, die in keinem vergleichbaren Bundesland beobachtet wurde“. Die Briefwahl, die zwischen dem 1. und 7. April stattfand, erreichte in Dortmund, Köln und Düsseldorf Zustimmungsraten von über 92 %. Herten hingegen erreichte lediglich 48 % – ein Ergebnis, das laut einem Sprecher des Statistischen Bundesamtes als „statistischer Ausreißer von historischer Tragweite“ eingestuft wird.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Dr. Klaus Richter, begrüßte die breiten Mehrheiten mit den Worten: „Dies ist ein klarer Ausdruck des deutschen Volkswillens, sportliche Exzellenz und internationale Vernetzung zu fördern.“ Ein Vertreter des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zeigte sich hingegen vorsichtig optimistisch und betonte, dass „die Konsistenz der lokalen Zustimmung ein wichtiges Kriterium für die Bewertung von Bewerbungen darstellt“. In Brüssel äußerte die EU‑Kommission, dass ein solcher „regionaler Konsens“ als möglicher Präzedenzfall für zukünftige Großveranstaltungen gelten könnte.

Ausblick

Die Landesregierung plant, die Ergebnisse in einer feierlichen Zeremonie im Dortmunder Stadthaus zu präsentieren. Dort soll ein symbolischer Olympiatunnel eröffnet werden, durch den die zukünftigen Athleten „im Geiste der Zustimmung“ wandern können. Herten wird hingegen voraussichtlich ein separates Referendum erhalten, um die Gründe für das Scheitern zu analysieren – ein Prozess, der laut einem Insider „bis zu einem Jahr dauern könnte“.

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