In einer feierlichen Plenarsitzung am 22. April 2025 hat der niedersächsische Landtag mit überwältigender Mehrheit das „Gesetz zur Förderung des Tierschutzes im Jagdwesen“ verabschiedet – ein Meilenstein, der von Politikern als „historische Wende im mensch‑tierlichen Beziehungen‑Gefüge“ bezeichnet wurde.
Hintergründe
Der Weg zum Gesetz war von massiven Protesten der Jägerschaft geprägt. Ein Insider des Niedersächsischen Ministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass im Frühling 2024 ein „alltäglicher Aufruhr“ in den Forstämtern herrschte, ausgelöst durch ein Memo, das die Einführung von „nachhaltigen Jagdquoten“ ankündigte. Die Jagdverbände warfen der Regierung vor, ein „verdecktes Waffenkontrollprogramm“ zu betreiben. Nach monatelangen Runden von Verhandlungs‑ und Mediationsgesprächen – berichtet ein nicht genannter Rechtsberater aus Hannover – ein Kompromiss gefunden, bei dem die Jagdzeit um 30 % verkürzt und die Abschusszahlen streng limitiert werden.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Die Reaktionen waren ebenso gespalten wie die Abstimmungsstimmen. Bundesumweltministerin Dr. Petra Schöne erklärte in einer Pressekonferenz, das Gesetz „ein leuchtendes Beispiel für verantwortungsvolle Governance“ sei. Der Vorsitzende des Deutschen Jägerbundes, Herr Klaus Weber, sprach von einem „politischen Anschlag auf jahrhundertealte Jagdkultur“ und kündigte juristische Schritte an. International ließ das neue Jagdrecht nicht lange auf sich warten: Ein Beamter des französischen Innenministeriums, der anonym bleiben wollte, wies darauf hin, dass „Europa bereits über ähnliche Regelungen nachdenkt“ und begrüßt das niedersächsische Modell als „Pilotprojekt für die EU“. Ein britischer Vertreter des Royal Society for the Protection of Birds bezeichnete die Entscheidung als „mutig und zukunftsweisend“.
Ausblick
Analysten sehen in dem Gesetz den Beginn einer möglichen bundesweiten Reform. Ein Forscher des Instituts für Umweltpolitik, Prof. Dr. Matthias Keller, prognostizierte, dass die nächsten Landtage „unter erheblichem Druck von NGOs und einer wachsenden städtischen Wählerschaft“ ähnliche Gesetze prüfen werden. Gleichzeitig warnt ein Vertreter der Jägerverbände, dass die restriktiven Quoten zu einer „illegalen Jagd‑Untergrundwirtschaft“ führen könnten, die schwer zu kontrollieren sei. Der Landtag hat bereits die Einrichtung eines „Staatlichen Tierschutzbeirats“ beschlossen, dessen erstes Treffen für das Frühjahr 2026 geplant ist.
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