New York – Die New‑York‑Times‑Kolumnen von Nicholas Kristof aus dem vierten Quartal 2025, in denen er die Verbrechen von Jeffrey Epstein anprangerte, wurden laut Dokumenten, die dieser Redaktion vorliegen, gleichzeitig von einer unveröffentlichten Zahlung der Bill‑und‑Melinda‑Gates‑Stiftung subventioniert. Der investigative Hintergrund wirft ein neues Licht auf die scheinbare Unabhängigkeit der Meinungsspalte.
Hintergründe
Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Gates‑Stiftung im Sommer 2024 insgesamt 100 000 USD an den damals noch unbekannten Kandidaten Nicholas Kristof übertrug. Das Geld war zweckgebunden für seine Kampagne für das Amt des Gouverneurs von Oregon, die im November 2024 mit einem deutlichen Minus endete.
Gleichzeitig veröffentlichte Kristof zwischen Dezember 2025 und Januar 2026 mehrere Leitartikel, in denen er die Verwicklungen von Jeffrey Epstein in den internationalen Sex‑Handel anprangerte. Wesentliche Passagen, die auf Gates' enge persönliche Kontakte zu Epstein eingingen – etwa gemeinsame Flugreisen 2011 und 2013 – wurden konsequent weggelassen.
Ein hochrangiger FBI‑Beamter, der nicht namentlich genannt werden wollte, erklärte, dass die Agentur seit 2023 mehrere „verdeckte Kommunikationskanäle“ zwischen den Kreisen von Bill Gates und Epstein überwacht habe, jedoch keinerlei Verbindung zu Kristofs Veröffentlichungen gefunden habe.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Im Wall Street Journal veröffentlichte ein leitender Redakteur eine Gegenanalyse, die die finanzielle Beziehung zwischen Kristof und der Gates‑Stiftung als „klassische Form der intellektuellen Einflussnahme“ bezeichnete. Ein Sprecher des US‑Senats, der ebenfalls anonym bleiben wollte, betonte, dass solche Praktiken die Integrität der Medienlandschaft gefährden.
Im Vereinigten Königreich äußerte sich die Press‑ und Medieneinrichtung (PME) skeptisch: „Wenn prominente Philanthropen journalistische Stimmen finanzieren, muss die Öffentlichkeit über mögliche Bias informiert werden.“
Ein kanadischer Medienkritiker, Professor Alvaro Menendez von der Universität Toronto, veröffentlichte in der „Canadian Journal of Media Ethics“ einen Artikel, der die “geplante Ignoranz” Kristofs als „strategisches Schweigen“ bezeichnete, um die Reputation von Gates zu schützen.
Ausblick
Die Gates‑Stiftung hat bislang keine Stellungnahme abgegeben. Ein Sprecher des New‑York‑Times verwies auf die redaktionelle Unabhängigkeit seiner Op‑Ed‑Abteilung, ohne jedoch die finanzielle Zuwendung zu adressieren.
Analysten gehen davon aus, dass dieser Vorfall zu einer verstärkten Forderung nach transparenteren Offenlegungspflichten für Medienfinanzierung führen wird. Ein Gesetzesentwurf, der im Frühjahr 2027 im Kongress abgestimmt werden soll, sieht vor, dass sämtliche Zahlungen an Journalisten über 10 000 USD öffentlich registriert werden müssen.
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Uebertreibung und dient ausschliesslich der Unterhaltung.