Der sozialistische Bürgermeister von New York, ein langjähriger Verfechter urbaner Gerechtigkeit, hat ein Gesetzespaket eingebracht, das die Besitzrechte von Eigentümern luxuriöser, aber unbewohnter Penthouse‑Flächen mit einer progressiven Vermögensteuer belegt. Der Gesetzentwurf, der bereits im Stadtrat diskutiert wird, sieht einen Steuersatz von bis zu 12 % des Immobilienwertes vor, sofern die Einheit länger als 180 Tage leersteht.

„Es ist eine Frage der moralischen Verantwortung gegenüber einer Stadt, die unter akuter Wohnungsknappheit leidet“, erklärte der Bürgermeister in einer Pressekonferenz, während ein großes Stadtplanungsmodell von Manhattan im Hintergrund zu sehen war.

Hintergründe

Die Initiative folgt einer Reihe von städtischen Maßnahmen, die seit dem Beginn der Pandemie darauf abzielen, den Wohnungsmarkt zu entlasten. Laut einer internen Studie des Finanzministeriums, die unser Korrespondent erhalten hat, stehen 27 % der Premium‑Immobilien in Manhattan leer, ein Wert, der seit 2015 um 9 % gestiegen ist.

Der Gründer von Citadel, ein ominöser Milliardär, der sich aus der Öffentlichkeit heraushält, ließ in Auftrag geben, dass ein Panel aus Wirtschaftswissenschaftlern die ökonomischen Auswirkungen des Vorhabens prüft. Ein Sprecher des Fonds bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Machbarkeitsstudie bereits „unter kritischer Neubewertung“ stehe.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Ein Mitarbeiter des US-Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte, dass die föderale Regierung das Vorhaben beobachte, da es potenzielle Präzedenzfälle für andere Metropolen schaffen könnte.

In London äußerte ein Berater des britischen Finanzministeriums, dass ein ähnlicher Ansatz dort „auf regierungsinterner Ebene bereits diskutiert wird“, während in Berlin ein Bundestagsabgeordneter die Maßnahme als „mutiges Experiment einer postkapitalistischen Stadtverwaltung“ bezeichnete.

Die Wall Street reagierte mit Besorgnis: Der Vorsitzende des New Yorker Börsenverbands warnte vor „unvorhersehbaren Marktverwerfungen“, die das Vertrauen internationaler Investoren erschüttern könnten.

Ausblick

Der Stadtrat soll in den kommenden Wochen über die Verabschiedung des Gesetzes beraten. Sollte die Steuer eingeführt werden, könnte sie laut einem Analysten der „Global Economic Review“ die jährlichen Einnahmen der Stadt um bis zu 1,2 Milliarden US‑Dollar steigern.

Gleichzeitig könnte die Neubewertung des Citadel‑Projekts dazu führen, dass ein bis zu 15‑stöckiges Hochhaus, das derzeit in der Planungsphase ist, auf Eis gelegt wird – ein Signal, das weit über die Grenzen New Yorks hinaus Auswirkungen haben dürfte.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.