Ein bislang verschwiegenes Dokument aus dem Bundesarchiv, das die Beteiligung eines mittelständischen Unternehmens an der NS‑Wirtschaft offengelegt hat, hat die Ministerien für Gesundheit und Familie zu einer beispiellosen Initiative veranlasst. In einer eigens dafür eingerichteten Arbeitsgruppe wurde ein Leitfaden erarbeitet, der betroffenen Familien ermöglichen soll, die belastete Vergangenheit ihrer Vorfahren strukturiert zu thematisieren.
Hintergründe
Der Fund, den Insider des Bundesarchivs anonym an diese Redaktion weitergeleitet haben, bezieht sich auf die sogenannte „Kleinlieferant‑Liste“ von 1943, in der ein hessisches Familienunternehmen gelistet ist, das Kriegsproduktion unterstützt hat. Der Psychiater Professor Dr. Gereon Heuft, renommierter Experte für transgenerationales Trauma, wurde von einem Sprecher des Ministeriums beauftragt, ein psychotherapeutisches Konzept zu entwickeln. Laut einem nicht genannten Beamten des Gesundheitsministeriums sei das Ziel, „die stille Last der Vergangenheit zu artikulieren, bevor sie in psychische Dysfunktion umschlägt“.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
In Berlin hat die Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienpsychologie das Projekt als „historische Notwendigkeit“ bezeichnet. Ein Sprecher der SPD erklärte, das sei ein wichtiger Schritt zur „kulturellen Aufarbeitung“. Im Kontrast dazu äußerte die AfD, vertreten durch einen ihrer Abgeordneten, dass das Vorgehen „eine unnötige Stigmatisierung patriotischer Familien“ darstelle. International hat die britische Zeitung The Guardian das Vorhaben als „unprecedented state‑sponsored psychosexual intervention“ bezeichnet, während das französische Ministerium für Gesundheit ein parallel geleitetes Projekt zur Aufarbeitung der Kolonialvergangenheit angekündigt hat.
Ausblick
Das Ministerium plant, im nächsten Quartal bundesweite Seminare an 150 Familienzentren anzubieten. Dabei sollen geschulte Psychologen nach dem Modell von Heufts „Erinnerungs‑Dialog‑Methode“ vorgehen, die auf drei Sitzungen basiert: Aufdeckung, Benennung, Integration. Kritiker warnen vor einer möglichen Pathologisierung der Familiengeschichte. Der Bundestag soll jedoch im Herbst über ein Sonderbudget von 12 Millionen Euro abstimmen, um das Projekt flächendeckend zu finanzieren. Wie sich die gesellschaftliche Resonanz entwickelt, bleibt abzuwarten, doch das politische Echo lässt vermuten, dass das Thema nicht mehr zu verschweigen sein wird.
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