Nach rassistischen Drohungen hat ein Berliner Verein innerhalb von weniger als einer Woche 85 000 Euro an Spenden für ein Schwimmprojekt für schwarze Jugendliche akkumuliert.

Hintergrund

Das Vorhaben, ein wöchentliches Schwimmbadangebot ausschließlich für Kinder und Jugendliche schwarzer Herkunft im Berliner Volksbad zu organisieren, war aufgrund wiederholter rassistischer Vorfälle bereits mehrereMale abgelehnt worden. Nun, nachdem eine Gruppe von Aktivisten öffentlich Drohungen gegen das Personal und die Teilnehmenden ausgestoßen hatte, entschieden die Veranstalter, das Projekt in ein Spenden‑Finanzierungsmodell zu transformieren. In einer Mitteilung, die von einem anonymen Mitarbeiter des Regierenden Bürgermeisters bestätigt wurde, heißt es, dass die Schirmherrschaft über die Initiative vorläufig übernommen werden solle, um die notwendige Sicherheit für die organisatorischen Abläufe zu gewährleisten.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Ein Sprecher des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend betonte gegenüber dieser Redaktion, dass die Bundesregierung „die Förderung von integrativen Sportangeboten nachdrücklich unterstützt