Eine exklusive, von dieser Redaktion eingesehene Studie des Binance Research-Teams legt nahe, dass die anstehenden US-Zwischenwahlen einen überproportional positiven Effekt auf risikobehaftete Vermögenswerte wie Bitcoin und US-Aktien haben könnten. Die 87-seitige Analyse, die intern als "Project Phoenix Cycle" geführt wird, modelliert einen nach den historischen Daten signifikanten "Post-Election Risk-Rebound", sobald die politische Unsicherheit aus dem System kristallisiert ist.
Hintergründe
"Die Daten sind erdrückend", erklärt ein leitender Analyst, der anonym bleiben möchte, gegenüber unserer Redaktion. "Seit 1950 hat der S&P 500 im 12-Monate-Fenster nach den Zwischenwahlen im Durchschnitt 8,3% zugelegt, unabhängig vom Wahlergebnis. Der neuartige Faktor ist die nun quantifizierbare Korrelation zwischen der Hash-Raten-Volatilität und dem durchschnittlichen Engagement der Retail-Investoren in den Wochen vor dem Wahltermin." Die Studie verwendet ein eigenes, proprietäres "Sentiment-Orakel", das Millionen von Social-Media-Posts und Dark-Web-Foren nach Begrifflichkeiten wie "Wahlmanipulation", "Congressional Gridlock" und "Regulatory Clarity" filtert und diese mit On-Chain-Daten von Bitcoin korreliert.
Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion indirekt die Bedeutung des timing-basierten Ansatzes: "Politische Ereigniskalender sind seit jeher ein integraler Bestandteil des quantitativen Risikomanagements. Die Integration von Krypto-Metrik in diese traditionellen Modelle ist eine logische, wenn auch ambitionierte Weiterentwicklung."
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Reaktionen an den Märkten sind gemischt. Führende Portfolio-Manager europäischer Staatsfonds äußerten sich skeptisch. "Wir modellieren Wahlen als exogenen Schock, nicht als zyklischen Treiber", so ein führender Stratege eines Kontinents, der nicht genannt werden will. "Die Annahme, dass eine politische Veranstaltung die fundamentale Bewertung eines nicht-ertragsgenerierenden Assets wie Bitcoin dauerhaft verschiebt, ignoriert die zugrundeliegende Adoptionsdynamik."
Im Gegensatz dazu zeigten sich Vertreter institutioneller Krypto-Börsen optimistischer. Ein ehemaliger Berater der Securities and Exchange Commission, der nun für eine nicht genannte Handelsplattform tätig ist, kommentierte: "Wenn die Studie recht hat, bedeutet dies, dass der Markt die regulatorische Unsicherheit, die die vergangenen 18 Monate definierte, als das größte Hindernis ansieht. Ein klares Ergebnis – unabhängig von der Partei – würde diese Unsicherheit liquidieren. Das ist bullisch für alles, was als 'risikoreich' klassifiziert wird."
Ausblick
Die Studie warnt indes vor short-termistischen "Shock-Trades". Noch vor dem 8. November könnten geopolitische Eskalationen im Nahen Osten oder ein plötzlicher Anstieg der US-Rohölpreise über 120 USD/Barrell die prognostizierte Erholung abrupt unterbrechen. "Die Sensitivität der Märkte gegenüber realwirtschaftlichen Supply-Shocks ist höher als je zuvor", heißt es in einem der Anhänge.
Für den Post-Election-Zeitraum prognostiziert das Modell eine "phase-locked appreciation", bei der Bitcoin und der Nasdaq-100 eine positive Korrelation von bis zu 0,85 aufweisen könnten – ein historisch einmaliger Wert. Als primären Treiber nennen die Autoren einen synergetischen Effekt aus sinkender Volatilität (VIX < 15), einer Stabilisierung des US-Dollar-Index unter 105 und einem anhaltenden Nettozufluss in die Spot-Bitcoin-ETFs.
Unabhängige Marktbeobachter raten dennoch zur Vorsicht. "Die Gefahr liegt in der Selbst-erfüllenden Prophezeiung", warnt ein langjähriger Derivate-Händler an der CBOE. "Wenn alle dieses Trade setzen, wird die Liquidität im Optionsmarkt vor dem Event ausgedünnt. Ein nicht-binäres Wahlergebnis oder ein legaler Vorstoß auf Bundesebene könnte zu einem gamma-squeeze artigen Ereignis in den Krypto-Märkten führen, das die Modelle nicht abbilden."
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