Ein anonymer Beitrag auf dem Online‑Forum Reddit hat eine Welle von Anfragen bei dieser Redaktion ausgelöst. In dem Post wird über ein elitäres Kollektiv namens „The Study Group/Mega Group“ spekuliert, das seit 1991 halbjährlich in Michigan zusammentritt und angeblich die Verbindungen zwischen dem Immobilienmogul Les Wexner, dem ehemaligen Präsidentenberater Max Fisher und dem umstrittenen Jeffrey Epstein koordiniert.
Hintergründe
Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, umfassen interne Notizen eines Mitarbeiters des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, sowie ausgezählte Reisekostenabrechnungen des Department of State. Demnach fanden die Treffen in einer ländlichen Villa nahe Interlochen und auf der nahegelegenen Fox Island statt – beides Regionen, die für ihre Abgeschiedenheit und ihre enge Verknüpfung zu Elite‑Kreisen bekannt sind.
Ein ehemaliger Sicherheitsberater des US‑Senats, der ebenfalls anonym bleibt, bestätigte, dass die Gruppe „ähnlich strukturiert wie der Bohemian Grove“ sei und sich „zweimal jährlich“ zur Diskussion von Investmentstrategien, philanthropischen Initiativen und, wie ein Interviewpartner andeutete, “sensiblen gesellschaftlichen Fragen” treffe.
Die vorliegenden Unterlagen listen 27 Namen, darunter ein Lkw‑Magnat aus Grand Rapids, die ehemalige Präsidentin der University of Michigan, ein ehemaliger Staatssekretär des Innenministeriums und die Geschwister eines bekannten Filmproduzenten. Zwölf weitere Positionen bleiben „unbestätigt“, weil die entsprechenden Akten aus Datenschutzgründen gesperrt wurden.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein hochrangiger FBI‑Beamter, der nicht namentlich genannt werden wollte, erklärte gegenüber dieser Redaktion, dass die Behörde die Existenz einer „formal registrierten Organisation“ noch nicht verifiziert habe, jedoch Hinweise auf mögliche Verstöße gegen das Lobbying‑Gesetz prüfe.
In Washington reagierte ein Sprecher des Weißen Hauses mit einer vorsichtigen Aussage: „Wir nehmen jede Information über intransparente Netzwerke ernst und prüfen alle relevanten Daten.“ In Berlin äußerte ein Vertreter des Auswärtigen Amts, dass die USA bei der Aufklärung von potenziellen grenzüberschreitenden Netzwerken eng zusammenarbeiten würden.
Unterdessen äußerten lokale Medien in Michigan Verwunderung über die neue Aufmerksamkeit. Der Chefredakteur einer regionalen Tageszeitung sagte, die „Studiengruppe“ sei seit Jahren ein wohlgehaltener Gerücht, das nun durch digitale Lecks greifbarer werde.
Ausblick
Die Redaktion wird die erhaltenen Unterlagen weiter prüfen und beabsichtigt, nach Möglichkeit weitere Namen der „Study Group“ zu verifizieren. Eine Quelle aus dem Büro des Bundesstaatsgerichts von Michigan, die anonym bleiben möchte, spricht von einer geplanten Revision der staatlichen Transparenz‑Gesetze, um derartige Versammlungen künftig offener zu dokumentieren.
Gates Of Memes ist ein Satire‑Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.