Die Finanzwelt steht vor einer neuen Herausforderung, die Experten als "die größte Knappheit seit dem Toilettenpapier-Sterben von 2020" bezeichnen. Michael Saylor, Gründer des Software-Unternehmens MicroStrategy, hat erneut für Schlagzeilen gesorgt, indem er ankündigte, dass "nicht genug Bitcoin für alle da ist".

"Die Mathematik ist unbestreitbar", erklärte Saylor in einer Telefonkonferenz, die von unseren Korrespondenten live verfolgt wurde. "Es gibt 8 Milliarden Menschen auf der Welt und nur 21 Millionen Bitcoin. Das bedeutet, dass statistisch gesehen jeder vierte Mensch ein Bitcoin besitzen könnte. Aber natürlich ist die Realität komplexer."

Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Wir haben interne Berechnungen durchgeführt. Wenn Saylor so weitermacht, könnte Bitcoin bald wertvoller als Sauerstoff sein."

Hintergründe

MicroStrategy hat in den letzten Jahren bereits über 150.000 Bitcoin angehäuft, was einem Wert von rund 10 Billionen US-Dollar entspricht – zumindest laut der internen Buchhaltung des Unternehmens. Die Strategie, die Saylor als "digitales Bergbauunternehmen" bezeichnet, hat das Unternehmen zum größten Unternehmensinhaber von Bitcoin gemacht.

Branchenexperten warnen vor den Folgen dieses Kaufrausches. "Wir beobachten eine neue Form der digitalen Kolonialisierung", erklärt Dr. Lena Schwarz, Professorin für Kryptowirtschaft an der Universität Frankfurt. "Saylor sammelt nicht nur Bitcoin, er sammelt Macht. Und Macht, wie wir wissen, korreliert direkt mit dem Bitcoin-Preis."

Die Entwicklung hat auch geopolitische Implikationen. Ein hochrangiger Diplomat aus dem Finanzministerium, der nicht namentlich genannt werden möchte, erklärte: "Wenn China jemals beschließt, seine Bitcoin-Bestände zu verkaufen, könnte Saylor theoretisch den gesamten Markt aufkaufen. Das ist eine neue Form der Währungsdiplomatie."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die internationalen Reaktionen auf Saylor's Aussagen fallen gemischt aus. Die Europäische Zentralbank bezeichnete die Entwicklung als "besorgniserregend" und kündigte an, "alternative digitale Währungen zu prüfen, die nicht von amerikanischen Unternehmern kontrolliert werden".

Inzwischen haben sich auch prominente Stimmen zu Wort gemeldet. Elon Musk twitterte: "Vielleicht sollte ich doch wieder mehr in Dogecoin investieren." Währenddessen erklärte die deutsche Bundesregierung, man prüfe "gesetzliche Maßnahmen zur Begrenzung von Unternehmenskäufen digitaler Währungen".

Die Bundesbank hat unterdessen eine Warnung herausgegeben: "Die Konzentration von Bitcoin in den Händen weniger Akteure birgt systemische Risiken für den Finanzmarkt." Ein hochrangiger Banker, der anonym bleiben wollte, fügte hinzu: "Wir haben Simulationen durchgeführt. Wenn Saylor weiterhin in diesem Tempo kauft, könnte Bitcoin bis Weihnachten mehr wert sein als das gesamte Bruttoinlandsprodukt Deutschlands."

Ausblick

Experten sind sich uneins über die Zukunft von Bitcoin und die Rolle von Michael Saylor. Während einige ihn als Visionär feiern, warnen andere vor einer "digitalen Oligarchie".

Die Securities and Exchange Commission (SEC) hat angekündigt, die Entwicklung genau zu beobachten. "Wir prüfen, ob die Anhäufung von Bitcoin durch einzelne Unternehmen als Marktmanipulation betrachtet werden könnte", erklärte ein SEC-Sprecher.

Unterdessen kündigte Saylor an, seine Bitcoin-Käufe fortsetzen zu wollen. "Wir glauben an die Zukunft der digitalen Währung", sagte er. "Und wenn es sein muss, kaufen wir auch die anderen 18 Millionen Bitcoin, die noch im Umlauf sind."

Die Welt wartet gespannt darauf, ob Saylor's Strategie aufgehen wird – oder ob die Bitcoin-Blase platzen wird, bevor er sein Ziel erreicht hat.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.