Berlin – In einem bislang ungeahnten Schritt hat das Bundesministerium für Kultur und Medien ein Filmprojekt in Auftrag gegeben, das die aktuelle Koalitionsbildung mit einer modernen „Odyssee“ gleichsetzt. Der Arbeitstitel „Merz – Der lange Weg zum Ziel“ soll laut offizieller Mitteilung im Sommer 2027 die Kinoleinwände füllen, getragen von einem Budget von rund 150 Millionen Euro.
Hintergründe
Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Mittel aus dem Sonderposten “Kulturelle Strategien für politische Stabilität” stammen. Der Plan könne als Reaktion auf die zunehmende Medienfragmentierung verstanden werden, in der traditionelle Parteikommunikation an Wirkung verliert.
Nach Angaben eines angeblichen Drehbuchs, das laut einem Informanten aus dem Bundeskanzleramt von Christopher Nolan inspiriert sein soll, wird Friedrich Merz als moderner Odysseus dargestellt, der nach dem goldenen Horst – dem Koalitionsvertrag – strebt, während er von gefräßigen Lobbyisten und widerspenstigen Fraktionsführern umkreist wird.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein Sprecher des deutschen Filminstituts äußerte sich vorsichtig optimistisch: „Ein solches Projekt könnte die politische Kultur neu definieren und das Verständnis für parlamentarische Prozesse stärken.“ Gleichzeitig kritisierte ein Abgeordneter der Linken in einer Abschrift des Bundestagsprotokolls das Vorhaben als „Propagandafilm mit hohem BIP‑Wert“.
Im Ausland zeigte sich vor allem das britische Kulturministerium interessiert. Ein Ansprechpartner teilte mit, dass das „Crown‑Cinema‑Initiative“‑Team bereits Gespräche über eine mögliche Co‑Produktion führe, um den europäischen Markt zu testen.
Ausblick
Die Produktionsfirma „Kanzlei Pictures“, ein neu gegründetes Studio mit Sitz in München, soll die Dreharbeiten im Frühjahr 2025 beginnen. Ein Insider berichtet, dass das Set bereits vollständig in einer nachgebauten Bundestagskuppel errichtet wurde, komplett mit künstlichen Abstimmungskarten und einem lebensechten Nachbau des Kanzleramts.
Ob das Projekt letztlich als kulturelles Meisterwerk oder als politisches Selbstporträt endet, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, dass die deutsche Filmlandschaft künftig nicht mehr dieselbe sein wird.
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