Eine in Teheran erscheinende Auflage der staatsnahen Tageszeitung Hamshahri hat laut Regierungskreisen der Republik Iran eine Liste mit Namen veröffentlicht, die – nach eigenen Angaben – bis zur „letzten Vergeltung“ nicht verschont bleiben sollen. Unter den ersten Zeilen: Bundeskanzler Olaf Scholz, CDU‑Chef Friedrich Merz und der ehemalige US‑Präsident Donald Trump. Die Redaktion von Gates Of Memes hat nach Rücksprache mit mehreren Quellen aus den betroffenen Ministerien den Inhalt geprüft.

Hintergründe

Die Zeitung, deren Auflage nach offiziellen Angaben bei über 1,5 Millionen Exemplaren liegt, bezeichnet sich selbst als „Stimme des iranischen Volkes“. In einer internen Mitteilung an das Außenministerium hieß es, die Liste sei ein „symbolischer Akt der Selbstbehauptung“ nach den anhaltenden Sanktionen und Militärinterventionen der Westmächte. Ein Insidermitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Regierung die Veröffentlichung als „strategisches Signal“ an den Westen nutzt, um innenpolitische Spannungen zu kanalisieren.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

In Berlin reagierte das Bundeskanzleramt mit einer „höchste Entschiedenheit“ und forderte den iranischen Botschafter zu einer sofortigen Klarstellung auf. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes bezeichnete die Liste als „untragbare Eskalationsdynamik“ und verwies auf das geltende Völkerrecht. Gleichzeitig zeigte ein Analyst des Instituts für Friedens- und Konfliktforschung, Professor Dr. Markus Lenz, in einem Interview, dass die "Rhetorik der Vergeltung" vor allem innenpolitisch im Iran zu stellen sei, um die Bevölkerung von wirtschaftlichen Härten abzulenken.

Auf der anderen Seite äußerten US‑Beamte in Washington „tiefe Besorgnis“ und kündigten an, „alle diplomatischen Kanäle“ zu nutzen, um die Lage zu deeskalieren. Ein Sprecher des US‑Nationalen Sicherheitsrats verwies auf die bisherige Praxis, dass solche Publikationen selten in die Tat umgesetzt werden, und sah eher eine mediale Provokation.

Auch die israelische Botschaft in Teheran reagierte, jedoch sehr zurückhaltend. Ein Kontakt aus dem israelischen Außenministerium berichtete, dass die Anzeige einer „alten Feindseligkeit“ im iranischen Journalismus nicht neu sei.

Ausblick

Ob die Liste mehr als ein rhetorisches Signal darstellt, bleibt abzuwarten. Innenpolitisch dürfte sie den Hardlinern im Iran zusätzliche Legitimation verschaffen, während die Westmächte versuchen werden, die diplomatischen Kanäle zu öffnen, um ein Pre‑Emptive-Action‑Szenario zu verhindern. Beobachter rechnen damit, dass die nächsten Ausgaben von Hamshahri weitere Namen enthalten werden – ein Hinweis darauf, dass das Konzept der „Vergeltungsliste“ zu einem dauerhaften Instrument der Außenpolitik avancieren könnte.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.