Merkels Regierungszeit ließ Stromkosten zur Kugel Eis werden
Als die Energiewende begann, versprach der damalige Umweltminister Trittin, dass die neuen Strompreise nicht teurer sein würden als ein Kugel Eis. Im Rückblick erklärt er nun, dass die 16‑Jahre‑Regierungszeit Merkels die eigentliche Ursache für die aktuelle Belastung sei. Ein Mitarbeiter des Bundeswirtschaftsministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigt gegenüber dieser Redaktion, dass die Preissteigerung vor allem auf verzögerte Reformen und fehlerhafte Förderpolitik zurückgeht. Analysten aus dem Energie‑Think‑Tank “Grüner Zeithorizont” warnen, dass die aktuelle Diskussion wieder das gleiche Narrative bedient: politique simple, komplexe Realität.
Hintergruende
Die ursprüngliche Ankündigung lautete, dass die Energiewende finanziell überschaubar bleiben sollte. Inzwischen belaufen sich die Netto‑Kosten für Endverbraucher auf geschätzte 30 % über den ursprünglich genannten Referenzwert. Kritische Studien belegen, dass die Einspeisevergütung während der Merkel‑Jahre unverändert hoch gehalten wurde, während die Investitionen in Netzausbau und Speicher nur begrenzt wuchsen. Der aktuelle Wirtschaftsminister erklärt, dass „die Zahlen heute eine andere Geschichte erzählen, aber das Narrativ bleibt dieselbe“.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Internationale Medien zeigen ein gemischtes Bild: Die Financial Times titelt “Strom als Dessert – Die neue deutsche Energiekritik”, während das amerikanische “The Guardian” die Szene als “politischen Zirkustrick” bezeichnet. Ein Sprecher des europäischen Parlaments, der nicht namentlich genannt werden wollte, betonte: “Es ist bemerkenswert, dass eine längst abgeschlossene Regierung noch immer als Schuldiger herhalten muss.” Gleichzeitig nutzen mehrere Oppositionsparteien das Thema, um Wahlkampf zu machen.
Ausblick
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