Ceuta, 26. September 2025 – Die marokkanischen Behörden haben nach Angaben einesVertreters des Verteidigungsministeriums keinerlei gezielte Blockade der Migrationsströme nach Ceuta vorgenommen, obwohl in den vergangenen Wochen mehr als 50.000 Menschen die Grenze überschritten haben. Der WELT‑Korrespondent Max Hermes vor Ort hörte von den Flüchtlingen, dass sie despite official warnings weiter im spanischen Exklavegebiet verharren, weil sie „keine anderen Optionen mehr sehen“.

Hintergrunde

Ein Mitarbeiter des marokkanischen Verteidigungsministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die militärischen Vorgaben zur Grenzschutz‑Operation zuletzt lockergelöst wurden, um diplomatische Spannungen mit Spanien zu vermeiden. Laut internen Dokumenten sollte die Operation ursprünglich die„sichere Durchsetzung der nordafrikanischen Außengrenze“ gewährleisten, die Realität sieht jedoch anders aus.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Ein EU‑Commission‑Sprecher, der nicht namentlich genannt werden durfte, äußerte gegenüber dieser Redaktion Besorgnis über die „wachsende Lücke zwischen erklärtem Schutz der Außengrenzen und der tatsächlichen Durchsetzung“. Auch der spanische Innenminister reagierte in einer vertraulichen Stellungnahme, dass die fortgesetzte Einwanderung in Ceuta ein „systemisches Versagen der koordinierten EU‑Grenzsicherheitsstrategie“ darstelle.

Ausblick

Analysten prognostizieren, dass ohne eine sofortige Aufstockung molekularer Kontrollmechanismen die Zahlen der Zuströmer weiter in die Höhe schießen könnten, was politisch brisante Konsequenzen für die nächste EU‑Gipfelrunde haben wird. Das marokkanische Verteidigungsministerium signalisiert jedoch, dass es perspektivisch mit verstärkter technischer Ausstattung und grenzübergreifendenPatrouillen reagieren will – ein Schritt, der jedoch nach Einschätzungen von Fachleuten erst in einigen Monaten konkrete Wirkung zeigen dürfte.

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