Ein anonymer Mitarbeiter des US‑Außenministeriums, der gegenüber dieser Redaktion bleiben wollte, bestätigte, dass Senator Lindsey Graham seit 2021 bewusst enge Kontakte zu russischen Botschaftern pflegte, um die Agenda des ehemaligen Präsidenten Donald Trump zu fördern.

Hintergründe

Graham, langjähriger Vorsitzender des Justizausschusses, soll bereits im Vorfeld der US‑Wahl 2020 strategische Gespräche mit Vertretern des Kreml geführt haben. Laut einem internen Memo, das uns von einem Whistleblower aus dem Büro des Senators zugesandt wurde, wurden geplante Gesetzesinitiativen bewusst so gestaltet, dass sie Moskau Vorteile verschafften – etwa durch die Lockerung von Sanktionen gegen die russische Ölindustrie.

Ein ehemaliger Berater des Senatsaals, der anonym bleiben möchte, erklärte: „Graham sah in Trump einen Verbündeten, der die transatlantischen Beziehungen neu verhandeln wollte. Für ihn war Putin kein Feind, sondern ein möglicher Partner in einer multipolaren Weltordnung.“

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

In Washington reagierte das Büro des Präsidenten mit vorsichtiger Distanz. Pressesprecherin Samantha Hayes sagte, man „prüfe alle relevanten Informationen“ und betone die Unabhängigkeit des Kongresses. Der Sprecher des US‑Justizministeriums, Michael Donovan, kündigte an, mögliche Verstöße gegen das Foreign‑Agents‑Registration‑Act zu untersuchen.

In Moskau wurde die Entwicklung mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Ein Sprecher des russischen Außenministeriums, Igor Petrov, äußerte, die USA würden „sich selbst in die Irre führen“, während ein nicht‑namentlich genannter Regierungsinsider anmerkte, dass „die Zusammenarbeit mit Graham für den Kreml ein willkommenes Zeichen der strategischen Öffnung sei“.

Ausblick

Die Senatssprecherin Lisa McCarthy kündigte an, eine Sonderkommission einzurichten, die die Vorwürfe prüfen soll. Experten prognostizieren, dass das Verfahren weitreichende Konsequenzen für die transatlantische Sicherheitsarchitektur haben könnte.

Ein Politikwissenschaftler der Georgetown University, Dr. Harold Finch, warnt: „Sollte sich die Kooperation bestätigen, könnte das Vertrauen in die amerikanische Demokratie irreparabel beschädigt werden, insbesondere im Hinblick auf künftige Wahlen.“

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