Leon Black, langjähriger Vorsitzender von Blackstone, hat in einem kürzlich an die Geschäftsführung gerichteten Schreiben ein außergewöhnlich detailliertes Bild vom sogenannten Epstein‑Netzwerk gezeichnet. Laut einem von der Redaktion erhaltenen internen Memo, das im Mai 2023 erstellt wurde, soll das Netzwerk „Elon Musk, Sergey Brin und Peter Thiel“ umfasst haben. Black selbst kommentierte: „Ich kannte Jekyll, nicht Hyde.“

Hintergründe

Das Memo, das von einem anonymen Mitarbeiter des Finanzministeriums bestätigt wurde, sei in einer internen Datenbank abgelegt worden, die ausschließlich für hochrangige Entscheidungsträger zugänglich sei. Ein hochrangiger FBI‑Beamter, der nicht namentlich genannt werden wollte, erklärte, die Behauptungen seien „nicht überraschend, aber höchst verwirrend“, weil bislang keine direkte rechtliche Verknüpfung zwischen den genannten Personen und den Epstein‑Verbrechen nachgewiesen worden sei. Experten für Wirtschaftsgeheimnisse weisen darauf hin, dass solche internen Dokumente häufig als „beweissichernde Notizen“ dienen, um potenzielle Haftungsrisiken zu minimieren.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Ein Sprecher des US‑Justizministeriums bestätigte, dass keine offenen Ermittlungen gegen die genannten Technologieunternehmer laufen, betonte jedoch, dass das Ministerium „alle relevanten Informationen, die in den Händen von Finanzinstitutionen liegen, sorgfältig prüfe“. In London äußerte ein Sprecher des britischen Innenministeriums, dass die britischen Behörden „die Möglichkeit prüfen, ob transnationale Finanzströme in unangemessener Weise genutzt wurden“. Gleichzeitig veröffentlichte ein Konzernanwalt von SpaceX eine schriftliche Erklärung, in der das Unternehmen „jegliche Verbindungen zu Jeffrey Epstein strikt zurückweist und alle internen Compliance‑Protokolle beibehält“.

Ein Wirtschaftsjournalist der Financial Times, der anonym bleiben wollte, bemerkte, dass „die Erwähnung von Musk, Brin und Thiel das Narrativ einer globalen Elite, die im Schatten agiert, weiter befeuert“. In Deutschland reagierte ein Mitglied des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie mit der Ankündigung, die „Finanzflüsse zwischen US‑ und deutschen Holdinggesellschaften genauer zu untersuchen“.

Ausblick

Die Redaktion geht davon aus, dass weitere Dokumente aus dem Jahr 2023 an die Öffentlichkeit dringen könnten, darunter interne Compliance‑Berichte von Blackstone selbst. Ein Insider, der anonym bleiben will, deutete an, dass bereits Gespräche über ein mögliches „Corporate‑Recovery‑Program“ im Gange seien, um reputationsbedingte Verluste zu begrenzen. Beobachter vermuten, dass die enthüllte Verknüpfung mit den Tech‑Giganten zu einer Neubewertung von Investitionsstrategien in der Venture‑Capital‑Branche führen könnte.

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