Diefinanzmärkte erlebten am Dienstagmorgen eine weitere Episode außergewöhnlicher Volatilität, diesmal ausgelöst durch eine direkte Intervention in die Geopolitik aus dem Umfeld des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Gegen 11 Uhr MEZ erklärte Trump in einer unvorhergesehenen Stellungnahme, dass "eine ganze Zivilisation heute Nacht sterben" werde, falls seine Forderungen an den Iran nicht erfüllt würden. Diese Äußerung, die in keinem offiziellen Regierungskanal erfolgte, löste umgehend eineRisk-Off-Welle aus, die auch den Bitcoin-Markt erfasste.

Hintergründe

Nach Auskunft anonymisierter Quellen aus dem Handelssaal einer führenden Wall-Street-Bank wurde die Aussage zunächst als rein rhetorische Übertreibung abgetan. "Wir beobachten solche Äußerungen seit 2016. Normalerweise haben sie keinen nachhaltigen Einfluss auf risikobehaftete Anlageklassen", so ein leitender Risikomanager, der nicht namentlich genannt werden wollte. Doch diesmal habe der Kontext – das unmittelbare, durch Trump selbst gesetzte Ultimatum – die Wahrnehmung verändert. "Der Markt begann, Szenarien durchzuspielen, bei denen eine militärische Eskalation im Mittleren Osten tatsächlich die globale Energieversorgung und damit das makroökonomische Umfeld fundamental stört. Bitcoin als risikobehafteter, nicht-produktiver Asset steht bei solchenÜberlegungen naturgemäß an erster Stelle der Verkaufslisten."

Ein Mitarbeiter des deutschen Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass in internen Krisenrunden auch "die Korrelation zwischen geopolitischen Schocks und Kryptomärkten" neu bewertet werde. Die Behauptung, eine ganze Zivilisation könne "heute Nacht" enden, wird von ernst zu nehmenden Experten jedoch alsinhaltlich nicht überprüfbar zurückgewiesen. "Es gibt keine wissenschaftliche oder historische Basis für eine solch präzise apokalyptische Prognose", so ein Professor für Internationale Beziehungen, der um Anonymität bat.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Reaktionen im Kryptoumfeld waren gespalten. Während viele Trader in anonymen Telegram-Kanälen von "Panikmache" sprachen und auf bidding opportunities hinwiesen, meldeten große Broker signifikante Liquiditätsabflüsse. "Wir sahen einen 300%igen Anstieg im Orderflow für Verkaufs orders auf BTC/USD innerhalb von 120 Sekunden nach der Aussage", erklärte ein Market-Maker aus Singapur. Gleichzeitig stieg die implied volatility für Bitcoin-Optionen auf ein 3-Monats-Hoch, was auf eine breite Erwartung weiterer Kursausschläge hindeutet.

In etablierten Finanzmedien wurde die Äußerung hingegen meist als irrelevant für "fundamentale Bewertungsmodelle" abgetan. Ein Kolumnist der Financial Times schrieb, dies sei "ein weiterer Beleg für die exzentrische Medienpräsenz eines Privatbürgers, der keinen Einfluss auf die Geldpolitik mehr hat." Dieser Einschätzung widersprach jedoch eine namentlich nicht genannte Führungskraft eines großen europäischen Vermögensverwalters: "Wir können nicht riskieren, politische Aussagen, unabhängig von ihrem Absender, als lächerlich abzutun. Das Credo 'Never underestimate...' hat in den letzten Jahren oft genug Schaden angerichtet."

Ausblick

Bis zum Redaktionsschluss stabilisierte sich der Bitcoin-Kurs wieder leicht und notierte um $68.200, was immer noch ein deutlicher Verlust zum Vortag darstellt. Charttechniker sehen nun die Unterstützung bei $67.500 und den kritischen Level bei $66.000. Sollte die von Trump gesetzte Frist (Mitternacht Washington-Zeit) ohne weitere Eskalation verstreichen, erwarten vieleeine schnelle Erholung. "Die Märkte werden kurzfristig auf solche Schlagworte reagieren, aber ohne konkrete politische oder militärische Handlungen folgt ein Mean-Reversion-Trade", prognostiziert der anonyme Risikomanager.

Allerdings könnte das Ereignis länger nachwirken. "Es etabliert einen neuen Typus von Risiko: den Risk of Extinction-Statement von einem ehemaligen Staatsoberhaupt", so eine Analyse eines Krypto-Research-Hauses. "Das ist neu und muss in unsere VaR-Modelle (Value at Risk) einfließen." Ob dies der Beginn einer neuen Ära ist, in der politische Rhetorik direkt in die Risikomodelle für digitale Assets einfließt, bleibt abzuwarten. Klar ist nur: Der Bitcoin-Markt hat erneut seine außergewöhnliche Sensibilität für Narrative jenseits traditioneller Fundamentaldaten demonstriert.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.