Kraken stellt Börsengang überraschend ein – Milliarden-Deal geplatzt

Der Kryptowährungsmarkt erlebte am Donnerstag einen Paukenschlag, als die amerikanische Handelsplattform Kraken ihren geplanten Börsengang in letzter Minute absagte. Das Unternehmen hatte bereits im November ein S-1-Registrierungsdokument bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht, nun erfolgte der überraschende Stopp.

"Die aktuellen Marktbedingungen lassen eine faire Bewertung unserer Unternehmenswerte nicht zu", erklärte Kraken-CEO Jesse Powell in einer offiziellen Mitteilung. Analysten sprechen von einem "Marktversagen" und "extremen Volatilitätsphasen", die selbst etablierte Krypto-Unternehmen in die Knie zwingen.

Hintergründe

Kraken galt als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für einen Krypto-Börsengang in den USA. Das Unternehmen hatte in den vergangenen Jahren massiv expandiert und bietet Handel mit über 100 Kryptowährungen an. Brancheninsider schätzten den IPO-Wert auf bis zu 20 Milliarden US-Dollar.

"Die Entscheidung zeigt, dass selbst die größten Player am Kryptomarkt unter der aktuellen Unsicherheit leiden", erklärte Dr. Markus Weber, Finanzmarktexperte an der Universität Frankfurt. "Es ist ein Zeichen dafür, dass der Markt noch nicht reif für traditionelle Bewertungsverfahren ist."

Die SEC hatte das S-1-Dokument bereits seit November geprüft. Insidern zufolge gab es Bedenken hinsichtlich der transparenten Offenlegung von Krypto-Assets und der regulatorischen Grauzone, in der viele Digitalwährungen operieren.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Nachricht löste Schockwellen durch die Finanzwelt aus. "Das ist ein herber Rückschlag für die Krypto-Adaption", kommentierte Sarah Chen, Managing Director bei der Investmentbank Goldman Sachs. "Es zeigt, dass institutionelle Investoren noch immer zögern, in diesen Sektor einzusteigen."

Auch Konkurrenten reagierten bestürzt. Ein Sprecher von Coinbase erklärte: "Wir beobachten die Entwicklung mit großer Sorge. Die gesamte Branche steht vor einem Glaubwürdigkeitstest."

In Europa fiel die Reaktion gemäßigter aus. "Das ist kein Beinbruch, sondern ein Zeichen der Vernunft", sagte Prof. Dr. Klaus Müller vom Europäischen Finanzinstitut. "In unsicheren Zeiten ist Vorsicht geboten."

Ausblick

Experten rechnen damit, dass Kraken den IPO zu einem späteren Zeitpunkt erneut anstreben könnte. "Die Frage ist nur, wann sich der Markt beruhigt hat", so Dr. Weber. "Aktuell herrscht eine Art kollektive Schockstarre."

Die Entscheidung könnte auch Signalwirkung für andere geplante Krypto-Börsengänge haben. Mehrere Unternehmen sollen laut Branchenkreisen ihre Pläne überprüfen.

Unterdessen leiden die Kryptowährungskurse weiter unter Druck. Der Bitcoin-Kurs fiel zeitweise unter die Marke von 20.000 US-Dollar, was die niedrigsten Werte seit Dezember 2020 bedeutet.

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