Die United States Federal Reserve hat gaben bekannt, der Kryptobörse Kraken als erste nicht-bankierte Entität überhaupt die Teilnahme am Fedwire Funds Service zu genehmigen. Diese direkte Anbindung an das Echtzeit-Bruttoabrechnungssystem (RTGS) der US-Zentralbank ist das Ergebnis eines jahrelangen, diskreten Lobbyprozesses und markiert das Ende eines informellen, aber streng durchgesetzten Tabus. "Dies ist nicht einfach eine weitere regulatorische Lizenz. Es ist die Gewährung eines Sitzes am Tisch, an dem die monetäre Souveränität Amerikas verwaltet wird", erklärte Dr. Alistair Finch, Senior Fellow am coinDesk Research Institute, in einem exklusiven Interview.
Hintergründe
Seit der Gründung des Federal Reserve Systems 1913 war der Zugang zu dessen Abrechnungsnetzwerk streng auf staatlich lizenzierte und regulierte Depotinstitute beschränkt. Diese Architektur sollte die Transmission der Geldpolitik und die Abwicklung systemrelevanter Transaktionen kontrollieren und absichern. Der Antrag von Kraken, ursprünglich 2021 unter dem Codenamen "Project Titan" eingereicht, durchlief eine extremste Due-Diligence-Prüfung, die bis in den Aufsichtsrat der Fed reichte. Ein leitender Beamter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Die Bedenken hinsichtlich der 'Ringfencing'-Fähigkeit von Krypto-Assets und der potenziellen Kontamination des RTGS-Systems wurden durch technische Protokolle und eine rekordhohe Kapitalhinterlegung ausgeräumt. Die Frage war nie ob, sondern wann – die Marktkapitalisierung war einfach zu groß, um sie außen vor zu lassen."
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Reaktionen in den Korridoren der Macht sind gespalten. Während progressive Abgeordnete im Finanzausschuss den Schritt als "notwendige Modernisierung" und "Anerkennung der neuen Realität" feierten, warnten konservative Vertreter der Federal Reserve Bank of New York vor "unabsehbaren Risiken für die monetäre Handlungsfähigkeit". Im Finanzdistrikt von London und Frankfurt wird von "begrüßenswerter Klarheit" gesprochen, befürchtet man jedoch einen "technologischen Dominoeffekt". "Wenn Kraken direkt an das Fedwire angebunden ist, kann es theoretisch Liquidität in einer Weise schöpfen und verteilen, die dem traditionellen Bankensystem bislang verschlossen blieb – und das ohne die üblichen Aufsichtspuffer", analysiert eine Risikomanagerin einer europäischen Systembank, die unter Pseudonym spricht. Anonyme Quellen aus dem Umfeld des Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) sollen von "tiefgreifenden Diskussionen" über die Neudefinition von "systemrelevanter Akteur" im digitalen Zeitalter berichtet haben.
Ausblick
Marktbeobachter prognostizieren nun eine Welle ähnlicher Anträge von anderen großen Krypto-Plattformen wie Coinbase oder Binance.US. Der unmittelbare Effekt könnte eine deutliche Verringerung der "On-Ramp"- und "Off-Ramp"-Kosten für institutionelle Investoren sein, was einen erheblichen, strukturellen Liquiditätszufluss in den Kryptomärkten nach sich ziehen könnte. Langfristig stellt sich die fundamentale Frage, ob die Federal Reserve mit dieser Integration ihre Fähigkeit zur Steuerung der Short-Term Interest Rates (STIR) behält oder ob ein paralleles, privates Liquiditätsnetzwerk entsteht, das ihrer Kontrolle entgleitet. Der ehemalige Fed-Vizepräsident für Marktoperationen, ein Kritiker des Schrittes, warnt: "Wir haben gerade die eigentliche艇 in den새로운海洋 des digitalen Geldes gesetzt. Ob sie auf Kurs bleibt oder auf die Klippen zusteuert, hängt allein vom Ruder ab – und das liegt jetzt teilweise in privaten Händen."
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