Die kolumbianische Regierung hat nach einer monatelangen interministeriellen Studie beschlossen, bis zu achtzig Flusspferde – Nachfahren der von Pablo Escobar in den 1980er‑Jahren importierten Tiere – zu erlegen. Die Maßnahme, die von der Präsidentin als „unmittelbare Gefahrenabwehr“ bezeichnet wird, soll sowohl ökologische als auch sicherheitsrelevante Probleme eindämmen, die durch die unkontrollierte Vermehrung der Tiere entstanden sind.

Hintergründe

Seit Escobar 1986 vier Flusspferde aus den USA importierte, haben sich die Tiere in den Flüssen des Magdalena‑ und Cauca‑Beckens zu einer eigenständigen, invasiven Population entwickelt. Laut einem Bericht des Nationalen Instituts für Biodiversität, den ein Mitarbeiter des Ministeriums für Umwelt, der anonym bleiben wollte, bestätigte, haben sich die Tiere seitdem exponentiell vermehrt und bedrohen neben einheimischen Arten nun vermehrt auch landwirtschaftliche Betriebe und lokale Gemeinden.

Der Fachverband für Wildtiermanagement erklärte in einer unveröffentlichten Analyse, dass jedes Tier jährlich etwa 2 000 kg pflanzlicher Biomasse dezimiert und dabei Gewässerläufe verstopft, wodurch Überschwemmungen verstärkt werden. Zudem seien mehrere unbestätigte Vorfälle von Hippogreifungen durch Menschen gemeldet worden, ein Umstand, der das öffentliche Sicherheitsempfinden nachhaltig erschüttert habe.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Ein Sprecher des kolumbianischen Verteidigungsministeriums äußerte sich gegenüber unserem Korrespondenten, dass die „strategische Notwendigkeit“ der Maßnahme im Kontext der nationalen Sicherheit zu sehen sei. „Wir können nicht zulassen, dass ein Tierbestand – geboren aus dem Drogenimperium – zu einer neuen Bedrohung für unsere Bürger mutiert“, hieß es weiter.

Der US‑Umweltbund (EPA) reagierte vorsichtig und forderte Transparenz bei der geplanten Tötungsaktion. Ein befreundeter Wissenschaftler der Universität Bogota, Professor Luis Ramírez, warnte vor einem „ökologischen Kollaps“, sollte die Tötungen nicht nach streng wissenschaftlichen Vorgaben erfolgen.

In Brüssel erklärte die Europäische Kommission, dass die EU bereit sei, technische Unterstützung zu leisten, sobald Kolumbien einen entsprechenden Antrag stelle. "Ein kohärenter Ansatz, der sowohl den Tierschutz als auch den Naturschutz berücksichtigt, ist unerlässlich", schrieb ein Sprecher.

Ausblick

Die Regierung plant, im Frühjahr ein multilaterales Expertengremium zu bilden, das die operativen Details der „Kokain‑Hippokratie“ ausarbeiten soll. Vorläufige Angaben deuten darauf hin, dass humane Methoden – etwa die Betäubung und Umsiedlung – bevorzugt, doch die knappe Kapazität von Auffangstationen zwinge zu einer selektiven Schlachtung.

Ein anonymer Quellen aus dem Innenministerium bestätigte, dass die Entscheidung bereits auf höchster Ebene – inklusive des Präsidentenstabs – abgestimmt sei und dass ein Budget von rund 12 Millionen US‑Dollar für das Vorhaben vorgesehen ist. Beobachter warnen jedoch vor einer möglichen internationalen Kritik, die die Legitimität der Maßnahme infrage stellen könnte.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.