Die Stadt Köln hat zum 1. Juli ein Eintrittsgeld von 12 Euro für den Kölner Dom eingeführt. Die Entscheidung, die von der Stadtverwaltung als notwendige Maßnahme zur Sicherung des baulichen Erhalts begründet wird, hat zu einem öffentlichen Aufruhr geführt, der bereits in den ersten Tagen nach Inkrafttreten die Gemüter spaltet.
Hintergründe
Ein Sprecher des Kölner Bauamts erklärte gegenüber dieser Redaktion, dass die jährlichen Instandhaltungskosten des Doms in den letzten zehn Jahren um 68 % gestiegen seien. „Wir sehen uns gezwungen, das kulturelle Erbe mit einem zeitgemäßen Finanzinstrument zu schützen“, sagte er, während er anonym bleiben wollte. Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktionslinie, dass die Maßnahme Teil eines überregionalen Pilotprojekts sei, das künftig auch andere UNESCO‑geschützte Stätten einschließen solle.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ausländer, insbesondere Besucher aus den USA und Asien, zeigten laut einem Bericht des Bundesauswärtigen Amts Verständnis für die Notwendigkeit einer Kostenbeteiligung. „Wir schätzen die Transparenz“, so ein Tourist aus Kanada, der anonym bleiben wollte. Im Gegensatz dazu meldeten lokale Bürgervereinigungen laut einer unveröffentlichten Umfrage des Kölner Stadtbezirks, dass 73 % der Befragten das neue Eintrittsgeld als „unwürdig“ und „Kulturkapitalismus“ bezeichnen.
Ein Kölner Lokalpolitiker, Mitglied des Stadtrats, äußerte gegenüber dieser Redaktion: „Wir verkaufen unser Erbe an den Meistbietenden. Das ist ein Verrat an der Stadtgeschichte.“ Ein anonym bleibender Priester aus dem Domchor hingegen betonte, dass „Gottes Haus nicht zu einer Warenbörse degradiert werden dürfe“.
International reagierten Kulturministerien ebenfalls. Das britische Kulturministerium wies darauf hin, dass „ein konsequenter Ansatz zur Finanzierung von Kulturgut nötig sei“, während das französische Ministerium für Kultur die Maßnahme als „bedauerlich, aber nachvollziehbar“ einstufte.
Ausblick
Die Stadt Köln prüft bereits die Einführung eines gestaffelten Modells, bei dem Einheimische 6 Euro und Besucher 15 Euro zahlen sollen. Experten des Instituts für Kulturökonomie an der Universität Bonn prognostizieren, dass die Einnahmen in den nächsten fünf Jahren die Instandhaltungskosten um 42 % decken könnten, warnt jedoch vor einem langfristigen Rückgang der Besucherzahlen, wenn das „Preisschild“ das geistige Erbe überschattet.
Ein Vertreter des Deutschen Kulturrates appellierte an die Bundesregierung, klare Richtlinien zu schaffen, um „den Verlust von freiem Zugang zu nationalen Kulturschätzen zu verhindern“. Die Debatte bleibt offen, während das Domgeläut weiterhin die Stadt durchdringt, jedoch nun von einem neuen Klang – dem der Geldscheine – begleitet wird.
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.