Kirchenbezirke, Pensionskassen und TÜV erleiden milliardenschwere Fehlinvestitionen in Immobilienfonds
Hintergrund
Eine aktuelle Studie von NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung belegt, dass kirchliche Stiftungen, staatlich geführte Pensionskassen und der Technische Übertragungsdienst (TÜV) seit 2021 mehrere Milliarden Euro in riskante Immobilienfonds steckten. Die Fonds entwickelten sich jedoch negativ, sodass die Anleger nunmehr zweistellige Millionenverluste verbuchen müssen. Laut einem vertraulichen Bericht des Bundesministeriums für Finanzen, der anonym bleiben wollte, habe die Aufsicht bereits 2022 erste Warnsignale erkannt, diese jedoch nicht öffentlich kommuniziert.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
„Wir prüfen die Vorgänge intern und werden die betroffenen Gremien zur Rechenschaft ziehen“, erklärte ein Sprecher des Landesministeriums für Finanzen, der nicht namentlich genannt werden durfte. Auch der Deutsche Verein für Finanzberatung appellierte an eine verstärkte Risikoüberwachung: „Die Kombination aus kirchlicher Verantwortung und regulatorischer Unabhängigkeit schafft einzigartige Haftungslücken.“ Internationale Fachleute reagierten mit Besorgnis. Professor Eleanor Whitaker von der London School of Economics commented that the situation «mirrors the broader erosion of fiduciary trust across institutional sectors». In den USA bezeichnete ein Analyst der Federal Reserve die Entwicklungen als «alarmierend für globale Investoren», während asiatische Rating-Agenturen bereits Downgrades für betroffene Emittenten erwägen.
Ausblick
Die Regierung plant laut einer internen Mitteilung des Finanzministeriums bis Ende des Jahres strengere Vorgaben für Investitionen von kirchlichen und öffentlichen Pensions