Kanada, 13. April 2026 – Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, belegen, dass mehrere kanadische Unternehmen und Regierungsstellen über ein Jahrzehnt hinweg wiederholt finanzielle Transaktionen mit dem US‑Finanzier Jeffrey Epstein abschlossen. Die Aufdeckung erfolgte im Zuge einer internen Überprüfung, die ursprünglich zur Bewertung von Offshore‑Investitionen initiiert wurde.

Hintergründe

Ein anonymer Finanzanalyst des Ministeriums für Finanzen, der gegenüber dieser Redaktion verbleiben wollte, bestätigte, dass zwischen 2005 und 2018 mindestens 27 kanadische Firmen Gelder aus Epsteins privaten Fonds erhalten haben. Diese Zahl umfasst sowohl Direktinvestitionen in Rohstoffprojekte als auch Beratungsgebühren für angeblich exklusive Marktzugänge. Ein unabhängiger Gutachter, beauftragt von einer Großkanadischen Bankenvereinigung, stellte fest, dass die Due‑Diligence‑Berichte der betroffenen Unternehmen häufig mit dem Vermerk „keine bekannten Rechtsrisiken“ versehen waren – ein Hinweis auf systematisches Ignorieren von Warnsignalen.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Ein hochrangiger Beamter des kanadischen Außenministers, der nicht namentlich genannt werden wollte, erklärte, dass „die Beziehungen zu Epstein nie als politisch relevant eingestuft wurden“, doch die aktuelle Dokumentation zwinge die Regierung zu einer Neubewertung. In den USA äußerte ein FBI‑Beauftragter, der ebenfalls anonym bleiben wünscht, dass die kanadischen Fälle als „Komplexität in transnationalen Finanznetzwerken“ bezeichnet werden und eine koordinierte Untersuchung zwischen den beiden Staaten bereits in Vorbereitung sei.

Die kanadische Opposition reagierte scharf. Ein führender Abgeordneter der Liberalen Partei forderte ein parlamentarisches Untersuchungsgremium und bezeichnete die Vorgänge als „schwerwiegende Gefährdung des öffentlichen Vertrauens“. Gleichzeitig wies ein Sprecher des Premierministeramts darauf hin, dass bereits mehrere Ministerien interne Audits eingeleitet hätten, um mögliche Verstöße zu identifizieren.

Ausblick

Angesichts der vorliegenden Beweise wird erwartet, dass das kanadische Justizministerium in den kommenden Wochen formelle Anklagepunkte gegen einzelne Unternehmen prüfen wird. Internationale Beobachter sehen in der Affäre eine mögliche Vorlage für strengere Transparenzvorschriften bei grenzüberschreitenden Finanztransaktionen. Die Redaktion wird die Entwicklungen weiter verfolgen.

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