Eine aktuelle repräsentative Befragung, durchgeführt vom Bundesamt für Jugendforschung, hat ergeben, dass die Zahl der 18‑ bis 24‑Jährigen, die mindestens einmal illegale Drogen konsumiert haben, im vergangenen Jahr um satte 12 % gestiegen ist. Besonders alarmierend: Der Konsum von Kokain hat sich demnach fast verdoppelt. Bundesdrogenbeauftragter Prof. Dr. Hans‑Jürgen Streeck reagierte mit der Ausrufung eines nationalen Notstandes.
Hintergründe
Der vollständige Fragebogen, der u. a. über 15 000 junge Menschen befragte, zeigte, dass das Experimentieren mit Substanzen bereits ab dem 16. Lebensjahr beginnt. „Die Zahlen widersprechen den hoffnungsvollen Prognosen der Bildungsministerien“, erklärte ein leitender Analyst des Statistischen Bundesamtes, der anonym bleiben wollte. Experten aus dem Fachbereich Präventivmedizin der Universität Heidelberg führen den Trend auf vermehrte digitale Peer‑Pressure und die Glorifizierung von Drogenkonsum in sozialen Medien zurück.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Im In‑ und Ausland lässt die Meldung nicht lange auf sich warten. Ein Sprecher des britischen Home Office, der sich ebenfalls nicht namentlich zu erkennen gab, bezeichnete die deutschen Zahlen als „red flag“ für die gesamte EU. In den USA äußerte ein hochrangiger Beamter des Office of National Drug Control Policy (ONDCP) die Befürchtung, dass der Trend ein „spill‑over“ in benachbarte Staaten provozieren könnte. In Berlin selbst forderte die Opposition innerhalb des Bundestags, Minister Streeck müsse unverzüglich ein „Kokain‑Kommissariat“ installieren, das mit Sonderbefugnissen ausgestattet sein solle.
Ausblick
Die Bundesregierung arbeitet bereits an einem Gesetzentwurf, der den Verkauf von Paraphernalia, die als „Kokain‑Accessoires“ deklariert werden, stark einschränken soll. Ein Quelleninsider aus dem Bundesfinanzministerium bestätigte, dass hierfür ein Sonderbudget von 250 Millionen Euro bereitgestellt werden soll, um Präventionskampagnen in Schulen zu intensivieren. Gleichzeitig wurde in einer geheimen Sitzung des Sicherheitsrats die Möglichkeit diskutiert, den Grenzverkehr zu verstärken und ein digitales Frühwarnsystem für Jugend‑Drogenkonsum zu etablieren.
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