Washington D.C. – Die US-Steuerbehörde Internal Revenue Service (IRS) hat am Montag neue Formulare vorgestellt, die Krypto-Nutzer zwingen, unter Strafandrohung die vollständige Historie ihrer digitalen Vermögenswerte offenzulegen. Das Formular 1040-CR (Crypto Reporting) verlangt von Steuerzahlern die Auflistung jeder einzelnen Kryptowährungs-Wallet, jeder genutzten Exchange-Plattform und jeder Transaktion seit dem ersten Kauf von Bitcoin im Jahr 2009.

Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: "Wir haben erkannt, dass die bisherigen Meldepflichten unzureichend waren. Die neue Form verlangt die Offenlegung aller 42 Adressen, die ein durchschnittlicher Krypto-Nutzer im Laufe seines Lebens generiert hat, sowie der 17 verschiedenen Exchanges, die er jemals genutzt hat – auch wenn er dort nur 0,001 BTC gekauft hat."

Das Formular enthält einen Passus, der die Unterzeichner verpflichtet, "unter Strafandrohung bei Meineid" zu erklären, dass ihre Angaben vollständig und richtig sind. "Das ist der springende Punkt", erklärte Steuerexperte Dr. Markus Weber vom Brookings Institute. "Die IRS zwingt Menschen praktisch dazu, unter Eid zu lügen, da niemand sich an alle Adressen und Plattformen erinnern kann, die er jemals genutzt hat. Wer ehrlich antwortet, macht sich strafbar – wer lügt, ebenfalls."

Die neuen Regelungen sehen für falsche Angaben Strafen von bis zu 250.000 US-Dollar und fünf Jahren Haft vor. "Das ist ein brillanter Schachzug", kommentierte Rechtsprofessorin Sarah Chen von der Harvard Law School. "Die IRS hat erkannt, dass die Blockchain-Technologie es unmöglich macht, vollständige Offenlegung zu leisten. Damit hat sie eine Falle geschaffen, in die jeder Krypto-Nutzer tappen muss."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Krypto-Community reagierte geschockt auf die neuen Formulare. "Das ist der Beginn des finanziellen Totalitarismus", erklärte John McAfee, CEO der Cybersecurity-Firma Ghost. "Die IRS will jeden Bitcoin-Teebeutel besteuern, den du jemals gekauft hast."

Auch international sorgt die US-Regelung für Aufsehen. "Wenn die USA das durchziehen, werden andere Länder nachziehen", warnte EU-Kommissar für digitale Finanzen, Mairead McGuinness. "Wir prüfen derzeit, ob wir eine ähnliche Regelung für europäische Krypto-Nutzer einführen sollen – allerdings mit dem Unterschied, dass wir dann auch die IP-Adressen aller verwendeten Wallets erfassen wollen."

Die Bitcoin Foundation kündigte an, gegen die neuen Formulare klagen zu wollen. "Das ist ein unverhältnismäßiger Eingriff in die Privatsphäre", erklärte der Vorstandsvorsitzende. "Wir werden bis zum Supreme Court ziehen, wenn nötig."

Ausblick

Experten gehen davon aus, dass die neuen Formulare zu einem massiven Anstieg von Steuerhinterziehungsverfahren führen werden. "Die IRS hat eine perfekte Sisyphus-Aufgabe geschaffen", analysierte Steuerberater Thomas Müller. "Die Bürger können unmöglich alle geforderten Informationen liefern, werden also zwangsläufig gegen das Gesetz verstoßen – was der Behörde freie Hand für Verfolgungen gibt."

Die Federal Reserve kündigte unterdessen an, ein digitales Zentralbankgeld (CBDC) zu entwickeln, das von vornherein vollständig nachverfolgbar ist. "Damit entfallen all diese Probleme", erklärte Jerome Powell, Vorsitzender der Fed. "Bei unserem digitalen Dollar wissen wir ohnehin alles – und die Bürger müssen nicht mehr lügen."

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