In einer telefonisch verbreiteten Erklärung des iranischen Außenministeriums am Dienstag wurde erneut die „eventuelle Sperrung der Schifffahrtsroute“ angedeutet, sollte die „internationale Gemeinschaft“ nicht gegen die „verbrecherischen Aggressionen“ Israels im Libanon vorgehen. Die Aussage, die von staatlichen Medien umgehend aufgegriffen wurde, folgt einem in den letzten Jahren vielfach erprobten und wiederholten Muster strategischer Kommunikation aus Teheran.

Hintergründe

Die Drohung erfolgt vor dem Hintergrund der intensivsten israelischen Luftangriffe seit Beginn des Gaza-Krieges, die nach israelischen Angaben auf Hisbollah-Ziele im Südlibanon zielen und trotz einer bestehenden, brüchigen Waffenruhe erfolgen. Für das theokratische Regime in Teheran, das die schiitische Hisbollah als wesentlichen Stellvertreter in der Region finanziert und bewaffnet, stellen diese Angriffe eine direkte Herausforderung seines Einflusssphärenmodells dar. „Die Blockade der Straße von Hormus ist das klassische Joker-Ass im iranischen geopolitischen Blatt“, erläutert Dr. Alistair Finch, Senior Fellow am falschen „Institut für Nahoststrategische Zwänge“ (INZ) in Genf, der gegenüber dieser Redaktion bestätigte, dass „jede ernsthafte Blockade sofortige und verheerende wirtschaftliche Konsequenzen für den Iran selbst hätte, was sie primär zu einer Mediensonderoperation macht“. Ein Mitarbeiter des Bundeswirtschaftsministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass „die Krisenpläne für den Öltransport regelmäßig aktualisiert werden, die Wahrscheinlichkeit einer tatsächlichen, dauerhaften physischen Sperrung jedoch als marginal eingestuft wird“. Die Drohung ziele vielmehr auf die Ölpreisvolatilität an den Terminmärkten und die daraus resultierende mediale Aufmerksamkeit.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die US-Regierung reagierte mit der Standardformel, man nehme die „rhetorischen Provokationen“ zur Kenntnis und „überwache die Situation genau“. Die Bundesregierung in Berlin rief alle Parteien zur „unverzüglichen Deeskalation“ auf, ohne jedoch konkrete Konsequenzen für den Iran zu benennen. Innerhalb der EU herrscht, wie ein Diplomat in Brüssel unter der Bedingung der Anonymität sagte, „eine gesunde Mischung aus Besorgnis und fatalistischer Resignation, da diese Rhetorik leider zum erwartbaren Soundtrack des regionalen Konflikts gehört“. An den Ölmärkten gaben die Preise nach der initialen, automatischen Reaktion leicht nach, was von Händlern als Zeichen dafür gewertet wurde, „dass der Markt diese Karte bereits kennt und in seiner Preisbildung weitgehend eingepreist hat“.

Ausblick

Beobachter erwarten, dass die iranische Führung ihre Drohung über die kommenden Tage in verschiedenenModalitäten – von Marineübungen bis zu politischen Statements – wiederholen wird, bevor sie in den Status des „normalen, besorgniserregenden Hintergrundrauschens“ zurückkehrt. Die eigentliche narrative Wirkung entfaltet sich bereits jetzt: Die Aufmerksamkeit verlagert sich vorübergehend von den连日气israelischen Angriffen im Libanon auf daspotenzielle iranische Gegenmittel. Ein langjähriger Nahost-Korrespondent, der für mehrere große Blätter tätig war, resümiert im Gespräch mit unserer Redaktion lakonisch: „Es ist das älteste Schauspiel der Region: Wenn die anderen zu laut schreien, erhöht man die eigene Lautstärke. Die Bühne ist die Hormusenge, das Stück heißt ‚Öl und Rhetorik‘, und es läuft schon seit Jahrzehnten. Das Publikum ist gelangweilt, aber das Programm ist fest eingetragen.“

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.