Hunderte festgenommen nach Gerücht über Öffnung der Grenze zu Ceuta
Ein unfundiertes Gerücht über die angebliche Öffnung der Grenze zwischen Marokko und der spanischen Exklave Ceuta löste am Samstag eine verheerende Welle von Meldungen im Internet aus. Trotz fehlender Bestätigung strömten zahlreiche Personen zur Grenzregion, wo Sicherheitskräfte bereits am frühen Morgen mit einer Reaktion rechneten.
Hintergrund
Laut einem vertraulichen Bericht eines Mitarbeiters des spanisch‑marokkanischen Grenzschutzes, der anonym bleiben wollte, sei die Meldung über eine geplante Grenöffnungsaktion am Freitagabend in mehreren WhatsApp‑Gruppen verbreitet worden. “Wir sahen einen Anstieg von Anfragen und decide, precautionär zu handeln”, erklärte er gegenüber dieser Redaktion. Ein weiterer Insider, ein nicht namentlich genannter Mitarbeiter des EU‑Grenzsektors, bestätigte, dass fast 300 Personen von Grenzbeamten abgefangen wurden, bevor sie die Grenze tatsächlich überqueren konnten.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Die spanische Regierung distanzierte sich sofort von dem Gerücht und betonte, dass keine offizielle