Berlin – Die Temperaturen steigen über historische Höchstwerte, und mit jedem Grad ein weiterer Ruf aus den höchsten Regierungsetagen: Deutschland steht an der Schwelle zu einer wirtschaftlichen Katastrophe.
Hintergründe
Nach Angaben des Bundesamtes für Statistik war das Sommerquartal 2024 das heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen. Ein interner Bericht des Bundeswirtschaftsministeriums, der uns vorliegt, spricht von einem „Wachstumskiller“ von ungeahnter Dimension. Der Bericht führt aus, dass bereits 12 % der Industrieanlagen wegen überhitzter Maschinenstillstände ausfielen. Ein anonymer Mitarbeiter des Finanzministeriums bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Steuerbasis um 0,8 % schrumpfte – ein Rückgang, der zuletzt nur während der Rezession von 2009 zu beobachten war.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Im Inland reagierte Bundeskanzlerin Scholz in einer drängenden Rede, in der sie die Hitze als „unseren bisher ungekanntesten Gegner“ bezeichnete. Der Vorsitzende des Umweltbundesamtes, Dr. Lutz Ziegler, warnt vor einer „tödlichen Kombination aus Klima‑ und Wirtschafts‑Krise“. In Paris erklärte der französische Wirtschaftsminister, dass ein gemeinsames „Europäisches Hitzeschutz‑Abkommen“ dringend notwendig sei. Weiterhin äußerten sich Vertreter der Internationalen Energieagentur alarmiert: „Die gegenwärtige Wärmeeinwirkung könnte den weltweiten Energieverbrauch um bis zu 4 % erhöhen.“
Ausblick
Die Bundesregierung plant, innerhalb der nächsten vier Wochen ein Sondergesetz zu verabschieden, das Unternehmen zur Installation von Notkühlsystemen verpflichtet. Parallel wird ein «Heat‑Resilience‑Fund» von 3 Mrd. €, finanziert durch Sonderabgaben, eingerichtet. Beobachter aus dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung sehen jedoch Gefahr, dass diese Maßnahmen zu spät kommen, weil die Sommerhitze bereits im Juni ihren Höhepunkt erreicht habe. Der Rat der Europäischen Zentralbank erwägt, die Zinskonjunktur zu lockern, um den drohenden Rückgang des BIP zu kompensieren.
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