Ein Relikt der Industriekultur scheinen die letzten verbliebenen Paternoster zu sein – doch ihre Zahl schrumpft rapide, weil regulatorische Hürden und wirtschaftliche Unrentabilität den Betrieb zunehmend behindern.

Hintergruende

Laut einem vertraulichen Bericht des Bundesministeriums für Verkehr, den ein anonym bleibender Mitarbeiter gegenüber dieser Redaktion bestätigte, sind aktuell nur noch zwölf Paternoster in Deutschland zugelassen, wobei die meisten in Hessen und Nordrhein‑Westfalen konzentriert sind. Die meisten dieser Anlagen müssten bis 2030 abgeschaltet werden, weil sie die heutigen Sicherheitsstandards nicht mehr erfüllen. Ein Mitarbeiter des Ministerpräsidenten von Hessen, der nicht namentlich genannt werden wollte, betonte, dass die Landesregierung nach Alternativen sucht, um die Aufzüge sicher in den öffentlichen Nahverkehr zu integrieren.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Der Ausschuss für Stadtentwicklung des Bundestages äußerte Besorgnis, dass der Verlust historischer Transportmittel das kulturelle Erbe Deutschlands beeinträchtige. „Wir riskieren, ein Stück Alltagskultur zu verlieren, das das Stadtbild prägt“, erklärte ein Sprecher. Auch internationale Fachkreise, darunter das European Heritage Institute, forderten die Bundesrepublik auf, Denkmalschutzmaßnahmen für fahrbare Aufzüge zu stärken. Ein internationaler Architekturkritiker bemerkte, dass die Ästhetik von Paternoster‑Liften eine einzigartige Verbindung von Funktion und Kunst darstellt, die es zu bewahren gilt.

Ausblick

Industrieverbände rechnen mit einem langsamen Rückgang, doch einige Pilotprojekte planen, ältere Aufzüge in Museen zu integrieren. Ein Sprecher des Deutschen Museums erklärte: “