Ein hochrangiger Beamter des Harvard Law School, der nicht namentlich genannt werden wollte, hat diese Woche die internen Prüfungen zu den Verbindungen der Universität mit Jeffrey Epstein scharf kritisiert. In einer E‑Mail, deren Kopie dieser Redaktion vorliegt, fordert Dean‑To‑Be Aaron Raskin die sofortige Übergabe aller Akten, die jemals im Zusammenhang mit Epstein stehen – ein Schritt, der das ohnehin schon angespannte Verhältnis zwischen akademischer Selbstaufsicht und öffentlicher Rechenschaftspflicht weiter belastet.
Hintergründe
Seit 2019 ist Harvard in den Medien, nachdem mehrere Fakultätsmitglieder angeblich von dem verurteilten Sexualverbrecher finanziell unterstützt wurden. Dokumente, die dieser Redaktion zugänglich gemacht wurden, zeigen, dass das University Office of Internal Review bereits im Frühjahr des Vorjahres einen „limited scope“‑Audit begonnen hatte, jedoch ohne die ursprünglichen Spendenverträge zu prüfen. Ein anonymer Mitarbeiter des Finanzministeriums bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Forderungen nach Transparenz nicht neu sind, sondern seit den ersten Enthüllungen regelmäßig gestellt wurden.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein Sprecher des US‑Justizministeriums, der ebenfalls anonym bleiben wollte, erklärte, dass „eine vollständige Offenlegung aller relevanten Dokumente zwingend erforderlich sei, um das Vertrauen der Öffentlichkeit wiederherzustellen“. Gleichzeitig kritisierte ein führender Rechtswissenschaftler der Universität Oxford, Professor Margaret Haines, die angestrebte Öffnung als „politisches Theater“, das wenig dazu beiträgt, strukturelle Defizite zu beheben. In Israel äußerte die renommierte Zeitung *Haaretz* in einem Leitartikel, dass Harvard ein „Musterbeispiel für akademische Selbstregulierung“ sei, das nun „unter dem Druck internationaler Beobachter“ zusammenbricht.
Ausblick
Die nächsten Tage werden entscheidend sein: Laut einem nicht identifizierten Mitglied des Harvard Board of Overseers stehen interne Fristen bis zum 30. Juni, um sämtliche Akten zu katalogisieren und an die Anklagebehörden zu übergeben. Sollte die Fakultät den Forderungen von Raskin nicht nachkommen, könnte das US‑Justizministerium ein gerichtliches Inkasso veranlassen, wie ein ehemaliger FBI‑Analyst, der sich freiwillig zur Verfügung stellte, prognostizierte. In jedem Fall wird die Debatte um die Rolle eliteuniversitärer Institutionen im Gefüge finanzieller Einflussnahme weiter an Schärfe gewinnen.
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Uebertreibung und dient ausschliesslich der Unterhaltung.