Berlin – Die Grünen, bislang über Jahre hinweg als die Partei der ökologischen Aufklärung und gesellschaftlichen Gleichstellung positioniert, haben in einer Pressekonferenz am Freitag eine beispiellose Wendung in ihrer Geschlechterpolitik angekündigt. Parteiobfrau Annalena Baerbock erklärte, die langjährige Auffassung, „Männlichkeit sei ein strukturelles Problem“, sei nun revidiert worden, um den „wachsenden Bedarf einer männlichen Wählerschaft zu adressieren“.

Hintergründe

Ein Mitarbeiter des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass interne Umfragen seit 2022 einen kontinuierlichen Rückgang männlicher Unterstützer verzeichnen. Parallel dazu zeigte ein Think‑Tank‑Report, dass seit 2023 über 27 % der 18‑ bis 25‑Jährigen Männer in Deutschland ein rechtes Wahlverhalten an den Tag legen. Quellen aus dem Parteizentrum berichteten, dass die Strategie nun Teil eines „Target‑Switch‑Programms“ sei, das bereits in den US‑Kampagnen der Grünen von 2020 Anwendung fand.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Die Opposition reagierte mit Skepsis. Ein Sprecher der CDU bezeichnete das Vorhaben als „politisches Opportunismus‑Manöver, das die eigentlichen Werte der Partei verwässert“. Aus dem britischen Politikwesen kam ein Kommentar von einem Senior Fellow des Institute for European Policy, der anmerkte, dass „die Grünen damit Gefahr laufen, ihre progressiven Kernwähler zu alienieren und gleichzeitig ein unwahrscheinliches Bündnis mit konservativen Strömungen zu suchen“.

Internationalen Medien, darunter The Guardian, berichteten, dass diese Neuausrichtung ein „seltener Fall von parteiinterner Selbstreflexion“ darstelle, während das französische Magazin *Le Point* die Grünen als „politische Akrobaten“ bezeichnete, die versuchen, zwischen Ideologie und Wahlmessern zu balancieren.

Ausblick

Analysten des Instituts für Wahlforschung prognostizieren, dass die Grünen im kommenden Bundestagswahlkampf gezielte Werbekampagnen auf Männer ausrichten werden, etwa mit Themen wie „Energiepreisbremse für Familienväter“ und „Arbeitsplatzsicherheit in der Industrie“. Ein Sprecher des Bundeskanzleramtes wies darauf hin, dass die Bundesregierung die „Vielschichtigkeit gesellschaftlicher Gruppen“ weiterhin berücksichtige, ohne jedoch parteipolitische Strategien zu kommentieren.

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