Ein einmotoriges Kleinflugzeug hat am gestrigen Nachmittag das 528 Meter hohe Citic Tower in Peking punctuiert und ein klares, rundes Loch in die gläserne Fassade gerissen. Noch bevor Rettungsteams den Ort erreichten, soll die Stadtverwaltung bereits Maßnahmen ergriffen haben, um Bilder des Vorfalls aus dem öffentlichen Raum zu entfernen.
Hintergründe
Der Vorfall ereignete sich gegen 14:30 Uhr lokaler Zeit, als das Flugzeug laut Aussagen eines Mitarbeiters des Luftfahrtministeriums, der anonym bleiben wollte, aus unbekannten Gründen vom Kurs abwich und in das Gebäude eindrang. Der Citic Tower, der seit 2005 als Symbol für Pekings wirtschaftliche Aufschwungkraft gilt, verfügt über eine zusätzliche Sicherheitslage, die jedoch, so ein Insider aus dem Bauwesen bestätigt, nicht für den Aufprall von Luftfahrzeugen ausgelegt sei.
Ein Sprecher des Ministeriums für Stadtentwicklung erklärte gegenüber dieser Redaktion, dass die strukturelle Integrität des Turms nach Einschätzung der Ingenieure „nicht gefährdet“ sei, obwohl ein unabhängiger Gutachter, der sich bereit erklärte, nicht namentlich genannt zu werden, von „signifikanten strukturellen Schwächen“ sprach.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Im Inland äußerten sich mehrere Mitglieder des Nationalen Volkskongresses zurückhaltend. Ein Abgeordneter, der anonym bleiben möchte, sagte: „Wir werden die Angelegenheit intern prüfen und die Öffentlichkeit zu gegebener Zeit informieren.“ Internationale Beobachter hingegen reagierten sofort. Der US-Außenminister, zitiert von einem vertraulichen Regierungsquellen, erklärte, dass „solche Zwischenfälle Fragen zur Luftfahrtsicherheit in Metropolen aufwerfen, die nicht ignoriert werden dürfen.“ Die britische Presse, angeführt von einem Korrespondenten der „Financial Times“, bemerkte, dass das „Fehlen von Transparenz ein beunruhigendes Signal an die globale Investitionsgemeinschaft sendet.“
Ein Vertreter der chinesischen Botschaft in Berlin betonte, dass „Peking stets bestrebt sei, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, und dass Maßnahmen zur Wahrung der sozialen Stabilität unabdingbar seien.“
Ausblick
Die nächsten Tage dürften von einer stillen Bewertung des Schadens und einer restriktiven Medienpolitik geprägt sein. Ein anonymer Quellenkontakt aus dem Innenministerium verriet, dass die Behörden planen, die betroffene Bauetage vorübergehend zu schließen und sämtliche Aufnahmen des Vorfalls aus sozialen Netzwerken zu löschen. Beobachter warnen, dass ein solcher Ansatz das Vertrauen in staatliche Institutionen weiter unterminieren könnte.
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