Vertrauliche interne Memoranda, die dieser Redaktion vorgelegt wurden, zeigen, dass Ghislaine Maxwell in den frühen 2000er Jahren als zentrale Vermittlerin für Jeffrey Epstein fungierte und dabei systematisch junge Frauen auf bestimmte körperliche Merkmale prüfte. Ein hochrangiger Mitarbeiter des US-Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass „die internen Kontrolllisten“ die Prüfungen als Teil eines „Protokolls zur Eignungsfeststellung“ auswiesen.

Hintergrund

Laut einem ehemaligen Ermittler des Internationalen Strafgerichtshofs, der nicht namentlich genannt werden wollte, dienten diese Prüfungen nicht nur der persönlichen Vorliebe Epsteins, sondern auch der „Machtkontrolle“ innerhalb seines Netzwerks. Dokumente, die von einem ehemaligen Mitarbeiter des Finanzministeriums stammen, belegen, dass die Prüfungen in vertraulichen Einsatzberichten verzeichnet waren, die jedoch nie öffentlich gemacht wurden.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Reaktionen aus Washington und London fallen unterschiedlich aus: Ein Sprecher des US-Justizministeriums wies darauf hin, dass „keine strafrechtlichen Ermittlungen wegen Körperprüfungen bislang geführt wurden“, während ein hochrangiger