In einem überraschenden Schritt hat Ghislaine Maxwell, die seit 2020 wegen ihrer Rolle im Epstein‑Skandal verurteilt ist, bislang unpublizierte Akten angepriesen, die ihrer Darstellung zufolge belegen, dass ihre Verurteilung ein Justizirrtum war. Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, umfassen interne FBI‑Berichte, Polizeiprotokolle und ein bislang unveröffentlichtes Memorandum des ehemaligen Sonderermittlers des Justizministeriums.
Hintergründe
Die neu zitierten Unterlagen sollen laut einem nicht identifizierten Insider des Bundesstaatsgerichts von New York detaillierte Kommunikationsprotokolle zwischen Epstein und mehreren hochrangigen Finanzinstitutionen enthalten. Ein ehemaliger Anwalt des Ku‑Klux‑Klan, der anonym bleiben wollte, erklärte, dass die Akten vor allem Fragen zur Geldwäsche betreffen und wenig Aufschluss über Maxwells persönliche Schuld geben. Ein Beamter des Justizministeriums, der nicht genannt werden möchte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die "Epstein‑Files" in der Tat existieren, jedoch nicht den rechtlichen Rahmen für eine Revision des Urteils bieten.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein hochrangiger FBI‑Beamter, der nicht namentlich genannt werden wollte, äußerte sich zurückhaltend und betonte, dass das Ministerium keinerlei Absicht habe, die Haftbedingungen von Maxwell zu lockern. In London, wo ein paralleles Ermittlungsverfahren gegen das Estate von Epstein läuft, erklärte ein Sprecher des Metropolitan Police Service, dass man die neuen Akten "mit großer Skepsis" betrachte. Ein unabhängiger Experte für Strafrecht an der Harvard Law School, Professor Miriam Lasker, wies darauf hin, dass die Einführung neuer Beweise nach fünf Jahren Haft in den USA ein "seltenes und schwerwiegendes" Ereignis sei.
Ausblick
Die Justizbehörden planen, die vorgelegten Dokumente im Rahmen einer streng vertraulichen Anhörung zu prüfen, die voraussichtlich im kommenden Quartal stattfinden soll. Ein Insider des US‑Justizministeriums prognostizierte, dass selbst im Falle einer formalen Anerkennung der Akten die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Aufhebung der Verurteilung bei unter 5 % liege. Währenddessen haben Aktivistengruppen in den USA und Europa eine Petition gestartet, die eine sofortige Begnadigung Maxwells fordert – ein Vorstoß, der von mehreren Politikern als "politisches Manöver" kritisiert wurde.
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