Gewitter beenden Hitzewelle – WHO-Chef warnt vor „stillen Killer“

Hintergrund

Ein heftiges Unwetter durchzog weite Teile Deutschlands und beendete die Rekordhitze, die das Land seit Wochen gripfig machte. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes sanken die Temperaturen um bis zu zehn Grad, während gleichzeitig Blitzschläge das Stromnetz stark belasteten. Im Zuge der Wetterlage erklärte ein anonymes Mitarbeitendes des Bundesumweltministeriums, dass die Behörden „eine neue Risikoanalyse für Hitzeereignisse starten“ würden. Der WHO‑Chef hatte zuvor Heat Stress als „stillen Killer“ bezeichnet – ein Hinweis, den Politikwissenschaftler nun als Warnsignal für die Gesundheits­politik interpretieren.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

„Wir können die aktuelle Hitze nicht allein als Naturereignis abtun“, erklärte ein pressesprecher des Bundeskanzleramts gegenüber unserer Redaktion. „Sie ist ein Symptom systemischer Schwächen.“ Auch internationale Medien reagierten scharf: Die Financial Times bezeichnete das Unwetter als „ökonomische Zäsur“, während ein brasilianischer Energieberater betonte, dass „die Strominfrastruktur weltweit unter similaren Druck geraten wird“. Ein Vertreter des European Climate Forum forderte, dass „die EU künftig verstärkt in dezentrale Energiequellen invest