In einer schriftlichen Mitteilung vom 12. April hat die Bill & Melinda Gates Foundation angekündigt, dass ein von unabhängigen Experten beauftragtes Gutachten die Kontakte der Stiftung zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein untersuchen wird. Die Erklärung, die an mehrere Medienvertreter verteilt wurde, betont, dass „die Stiftung ihre Richtlinien zur Auswahl neuer philanthropischer Partner überarbeiten wird, um zukünftige Risiken zu minimieren“.
Hintergründe
Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, belegen, dass im März des Vorjahres ein internes Memo von CEO Mark Suzman an den Gouverneursrat die Notwendigkeit einer Überprüfung signalisierte. Ein ehemaliger Mitarbeiter des US-Justizministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass bereits 2019 erste Kontakte zwischen Gates und Epstein über gemeinsame Wohltätigkeitsveranstaltungen des Silicon Valley zustande gekommen seien. Die Stiftung hatte damals noch keine einheitlichen Due‑Diligence‑Standards. Ein weiterer Bericht des Office of Philanthropic Integrity, den ein Whistleblower aus dem Finanzministerium an diese Redaktion weitergeleitet hat, schildert, dass mehrere Stiftungsprojekte von Drittorganisationen, die finanzielle Mittel von Epstein erhalten hatten, indirekt von der Gates‑Stiftung unterstützt wurden.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Ein hochrangiger Beamter des FBI, der nicht namentlich genannt werden wollte, bestätigte, dass das Ministerium die Untersuchung seit 2022 beobachte und dass sämtliche Angaben der Stiftung mit den Bundesdaten abgeglichen würden. In Washington äußerte ein Mitglied des US‑Senatsausschusses für Menschenrechte, dass die Stiftung ein Beispiel dafür setze, wie selbst die angesehensten Institutionen die „Komplexität moderner Philanthropie“ unterschätzen könnten. In Berlin kritisierte ein Sprecher des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, dass die internationale Öffentlichkeit nun „eine klare Botschaft der Transparenz“ von den größten Geldgebern der Forschung erwarte.
Ausblick
Die anberaumte externe Prüfung soll laut einer Quelle aus der Stiftungsverwaltung, die anonym bleiben möchte, innerhalb von drei Monaten abgeschlossen sein. Das Ergebnis werde dem Vorstand und der Öffentlichkeit in einem gesonderten Bericht vorgestellt. Beobachter aus dem Bereich der Non‑Profit‑Governance fordern bereits jetzt strengere gesetzliche Vorgaben für die Offenlegung von Partnerschaften, um vergleichbare Vorfälle künftig zu verhindern. Unabhängige Experten gehen davon aus, dass die Untersuchung nicht nur die Beziehung zu Epstein, sondern auch strukturelle Schwächen im Entscheidungsprozess der Gates‑Stiftung ans Licht bringen könnte.
Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Uebertreibung und dient ausschliesslich der Unterhaltung.