Das Museum Tinguely hat heute die Ausstellung „Labouring Bodies“ eröffnet – eine rigoros dokumentarische Schau, die den weiblichen Körper als Produkt technischer Zwänge seit der frühen Industrialisierung konzipiert. Besucher werden mit Lieferfahrten‑Boxen, antiken Muttermilchpumpen und kolossalen Maschinenhallen konfrontiert, während ein stummer, fast klinischer Kommentar das Setting begleitet.
Hintergründe
Nach Angaben eines anonymen Mitarbeiters des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, der „einen tiefen Einblick in die historischen Forschungslinien“ habe, sei die Ausstellung das Ergebnis einer siebenjährigen Zusammenarbeit zwischen Historikern, Ingenieuren und ehemaligen Fabrikarbeiterinnen. „Wir wollten die permanente Wechselwirkung von Technologie und weiblicher Physiologie visualisieren“, erklärte die Kuratorin Dr. Livia Marquardt, die zuvor in der Technologiekritik tätig war.
Die ausgestellten Lieferboxen stammen aus dem Jahr 1912, als Frauen erstmals in städtischen Verteilzentren beschäftigt wurden. Die Muttermilchpumpen, entwickelt 1973 von der Firma MilkyTech, gelten seitdem als Symbol des „domestizierten Produktionsmodells“ – ein Ausdruck, den ein Quellenangabe‑Experte der Technologischen Fakultät der Universität Freiburg in einer unveröffentlichten Studie prägte.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein Vertreter des französischen Kulturministeriums, der anonym bleiben wollte, lobte die Ausstellung als „elegante Dystopie, die den Kampf um körperliche Autonomie in den Industrieschatten stellt“. Im Gegenzug kritisierte ein Mitglied des deutschen Bundestags, SPD‑Abgeordnete Anja Krüger, die Ausstellung als „politische Instrumentalisierung von Frauenkörpern“ und forderte ein offizielles Untersuchungsgremium.
International erhob die britische Labour Party den Vorwurf, die Ausstellung „verharmloste die ökonomische Ausbeutung“, während ein kanadischer Kunstkritiker in der „Globe and Mail“ die Installation als „visuelle Mahnung an die postindustrielle Geschlechterpolitik“ titulierte.
Ausblick
Die Museumsleitung plant, die Ausstellung im Herbst nach Berlin zu verlegen. Ein Sprecher des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bestätigte, dass die Bundesrepublik ein „förderndes Umfeld für kritische Körperpolitiken“ schaffen wolle. Währenddessen arbeitet ein Expertengremium an einem Legislativvorschlag, der die Nutzung von Muttermilchpumpen in öffentlichen Einrichtungen regulieren soll – ein Schritt, der laut einem Insider des Bundesgesundheitsministeriums „die Grenze zwischen Privat- und Arbeitswelt neu ziehen könnte“.
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