Ein bislang unbekannter Analyst, der sich selbst als „Specialist_Rip5492“ bezeichnet, hat in einem Reddit‑Post behauptet, das gesamte Finanzgeflecht des verstorbenen Jeffrey Epstein bis zu einer Summe von 2,3 Milliarden US‑Dollar aus 2,87 Millionen Dokumenten des Justizministeriums rekonstruiert zu haben. Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, zeigen, dass der Verfasser nicht nur die Daten aggregierte, sondern jede einzelne Buchung mit einer Routing‑Nummer, einer Bates‑Zitation und einem Quellendokument verknüpfte.

Hintergründe

Der gesamte Datensatz, auf den sich die Behauptung stützt, stammt aus dem sogenannten “DOJ EFTA corpus”, ein öffentlich zugängliches Archiv von 8,64 GB, verteilt auf 43 Tabellen. Laut einem nicht namentlich genannten Mitarbeiter des Finanzministeriums bestätigte er gegenüber dieser Redaktion, dass das Archiv tatsächlich über 2,8 Millionen Einzeldateien verfügt, jedoch keine ausdrückliche Genehmigung zur breitflächigen Analyse erteile. Der Analyst nutzte zudem das ICIJ‑Register der Panama Papers, um drei mutmaßliche Briefkastenfirmen Epsteins zu identifizieren.

Ein unabhängiger Forensik‑Experte, Professor Dr. Markus Feldmann von der Universität Hamburg, äußerte sich zu den methodischen Grundlagen: „Die Verknüpfung von Routing‑ und Bates‑Nummern ist ein etablierter Ansatz, doch die Aussagekraft hängt maßgeblich von der Validität der zugrunde liegenden Dokumente ab.“ Feldmann verwies auf interne Richtlinien des DOJ, die eine solche Korrelation nur unter strenger gerichtlicher Aufsicht zulassen.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Ein hochrangiger FBI‑Beamter, der nicht namentlich genannt werden wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass das Bureau seit Jahren an eigenen Analysen zu Epsteins Finanznetzwerk arbeitet, jedoch keinerlei öffentliche Zusammenarbeit mit Reddit‑Usern plant. In Washington äußerte ein Sprecher des Außenministeriums, dass internationale Partner, insbesondere die britische Financial Conduct Authority, „die Komplexität solcher Finanzstrukturen anerkennen, aber eine unabhängige, gerichtliche Prüfung fordern.“

In der Schweiz reagierte das Eidgenössische Finanzdepartement zurückhaltend: „Wir beobachten die Entwicklungen mit Interesse, können jedoch keine Stellung zu nicht verifizierten Analysen nehmen.“ Gleichzeitig veröffentlichte die österreichische Medienaufsicht eine Mahnung, dass „Internet‑Foren keine verlässliche Quelle für forensische Erkenntnisse darstellen.“

Ausblick

Obwohl die vorgelegten Daten beeindruckend detailliert erscheinen, bleibt die Frage, ob die Rekonstruktion einerseits rechtlich zulässig und andererseits tatsächlich neuartige Erkenntnisse liefert. Einen Schritt weiter gehen könnte ein von der Kanzlei „Klein & Partner“ angefragtes unabhängiges Gutachten, das laut einem Sprecher „innerhalb der nächsten Monate fertiggestellt sein soll“. Sollte das Gutachten die Methodik bestätigen, könnte dies zu einer erneuten Öffnung der Ermittlungen gegen bislang unveröffentlichte Finanzströme führen.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.