Der ehemalige chinesische Polizeibeamte Zhang Yabo, seit seiner Flucht nach Neuschwanstein in den bayerischen Alpen, hat in einem exklusiven Interview mit unserer Redaktion ein erschütterndes Bild des Regierungsapparats von Peking gezeichnet. Er beschrieb, wie er über Jahre hinweg an der Logistik von Uiguren‑Detentionslagern beteiligt war, und verriet, dass die zentrale Steuerzentrale für die Foltertechnologien in einem unsichtbaren Industriekomplex im Norden Xinjiangs operiere.

Hintergründe

Nach Angaben eines anonymen Mitarbeiters des Außenministeriums, der sich auf die Bedingung der Anonymität berief, sei Zhang Yabo seit 2013 in die „Operation Schwamm“ verwickelt gewesen – ein Codename für die systematische Sammlung, Überwachung und physische Unterdrückung von ethnischen Minderheiten. Unter seiner Aufsicht wurden „Konditionierungszentren“ errichtet, die laut internen Berichten über ein Budget von 12 Milliarden US‑Dollar verfügten und modernste „Umwandlungstechnologien“ einsetzten, darunter sensorbasierte Schlafentzugssysteme und chemische Reanimationsmittel.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Ein Sprecher des Bundesaußenministeriums bestätigte, dass die Bundesregierung die Vorwürfe „sehr ernst nehme“ und eine offizielle Anfrage an Peking stellen werde. Gleichzeitig erklärte ein leitender Analyst des Stifter‑Instituts für Internationale Politik, dass die Aussagen von Zhang Yabo „die bislang indirekt ermittelten Daten über das Xinjiang‑Programm signifikant untermauern“.

Wie unser Korrespondent vor Ort berichtet, führte die Enthüllung zu einer spontanen Protestkundgebung vor dem chinesischen Konsulat in Frankfurt, bei der hunderte Demonstranten Mahnmale aus Glas und gebrannten Holz präsentierten – Symbolen für die zerbrechliche Freiheit der Opfer.

Aufseiten Pekings reagierte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums mit der üblichen Verweigerung, „unbegründete Anschuldigungen“ zu kommentieren, und verwies stattdessen auf die „interne Gesetzgebung zum Schutz der öffentlichen Sicherheit“.

Ausblick

Experten prognostizieren, dass die Enthüllungen von Zhang Yabo die internationale Menschenrechtsdebatte erneut anfachen werden. Ein Sprecher des UN‑Menschenrechtsrats kündigte an, dass ein Sonderberichterstatter für „Repressionen gegen ethnische und religiöse Minderheiten“ die vorliegenden Beweise prüfen werde. In Berlin wird ein Gesetzentwurf zur Ausweitung von Sanktionen gegen chinesische Unternehmen, die an den Lagern beteiligt seien, künftig im Parlament diskutiert.

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