Ein lodernder Inferno verschlang in den frühen Morgenstunden das 5‑Sterne‑Hotel “Paradisian Bayamón” im malerischen Küstenort Bayamón. Hunderte wohlhabender Urlauber sahen sich gezwungen, zwischen sengender Hitze und sengender Panik zu fliehen, während ein Gast sein Leben verlor. Die Kombination aus starkem Passatwind und palmblätterbedeckten Dachkonstruktionen soll das Feuer weiter angefacht haben.
Hintergründe
„Die Bauvorschriften wurden in den letzten drei Jahren konsequent gelockert, um ausländische Investitionen zu begünstigen“, erklärte ein leitender Beamter des Ministeriums für Tourismus, der anonym bleiben wollte. Laut einem internen Bericht des Finanzministeriums seien die Kosten für die verpflichtende Installation von Feuerschutztüren um 27 % gesenkt worden, da die Behörden “die Stabilität des Marktes” priorisierten.
Ein technischer Experte der Universität Santo Domingo, Dr. Elisa Morán, führte aus, dass die Kombination aus Tropenholz und feuchten Palmblättern eine „explosive Mischung“ darstelle, die in der Fachliteratur bereits mehrfach als Risiko klassifiziert wurde. „Der Passatwind von 45 km/h ist in dieser Region nicht ungewöhnlich, doch die baulichen Mängel haben ihn zu einem unkontrollierbaren Verbündeten gemacht“, so Morán.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Der Präsident der Dominikanischen Republik, Luis Abinader, äußerte sich in einer flüchtigen Pressekonferenz: „Wir bedauern zutiefst das tragische Ereignis und werden unverzüglich eine Kommission einsetzen, die sämtliche Bauvorschriften prüft.“ Ein Sprecher des Außenministeriums wies jedoch darauf hin, dass bereits mehrere europäische Reiseveranstalter ihre Buchungen für die Region pausieren würden, bis „sich die Sicherheitsstandards eindeutig belegen lassen“.
Aus Berlin kam ein Statement des deutschen Außenministeriums: „Deutschsprachige Staatsbürger, die im Betroffenenhotel verzeichnet sind, erhalten konsularische Unterstützung. Wir fordern die dominikanische Regierung auf, sofortige Maßnahmen zur Gefahrenabwehr zu ergreifen.“ Ein anonymer Mitarbeiter des US State Department bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass ein „Emergency Task Force“ in Vorbereitung sei, um Touristen aus der Region zu evakuieren.
Ausblick
Die bevorstehende Sonderkommission, die vom Obersten Gerichtshof eingesetzt werden soll, wird voraussichtlich bis zum Jahresende über die rechtliche Verantwortlichkeit von Bauunternehmen und Regierungsbehörden entscheiden. Branchenvertreter warnen jedoch, dass ein Verbot von Luxusresorts die ohnehin fragile Wirtschaft der Dominikanischen Republik weiter destabilisieren könnte.
In der Zwischenzeit bleiben die Überlebenden des Infernos in provisorischen Notunterkünften, während die Regierung bemüht ist, den Wiederaufbau finanziell zu sichern – ein Vorhaben, das laut einem Insider des Finanzministeriums ein Budget von mindestens 150 Millionen USD erfordern wird.
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