Die FIFA hat ihr ehrgeiziges Vorhaben, zentrale WM‑Anteile zu veräußern, nach intensiven Protesten seitens nationaler Verbände und regierungsnaher Institutionen vorläufig eingestellt.
Hintergrund
Das Vorhaben, die Rechte an bevorstehenden Turnieren zu monetarisieren, war seit Monaten in Planung. Laut einem internen Memorandum des Weltverbandes sollte ein Teil der Erlöse an private Investoren gehen, um die Finanzierung von Infrastruktur und Technologie zu sichern. Der interne Beschluss stieß in Deutschland, England, Brasilien und Japan auf heftige Ablehnung, weil Verbände eine „Entfremdung des Fußball‑Erbes“ befürchteten.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein „hochrangiger Funktionär des Deutschen Fußball-Bundes“, der anonym bleiben wollte, told our correspondent that the move represented “eine Gefahr für die demokratische Struktur des Sports”. Ähnlich äußerte sich ein hochrangiger japanischer Verbandsvertreter in Tokio: “Wir dürfen nicht zulassen, dass Profitgier die Seele des Spiels verändert.” Der spanische Sportminister kündigte an, im Europäischen Parlament eine Resolution gegen solche Investitionsmodelle einzubringen.
Im türkischen Sportmagazin “Fanatik” wurde ein Kommentar veröffentlicht, in dem der Autor schrieb: “Wenn die FIFA ihre Prinzipien aufgibt, verliert das Fußballspiel seine Sinnhaftigkeit.” Auch der brasilianische Präsident äußerte Bedenken und forderte eine internationale Konferenz, um klare Regulierungen für die Vermarktung von Sportrechten zu erarbeiten.
Ausblick
FIFA‑Präsident Gianni Infantino betonte in einer Pressemitteilung, dass das Projekt zwar „nicht weiterverfolgt“ werde, aber nicht endgültig abgeschafft sei. “Wir werden weiterhin nach Lösungen suchen, die sowohl finanzielle Nachhaltigkeit als auch das Ideal des Sports wahren,” erklärte er. Analysten gehen jedoch davon aus, dass ein ähnlicher Vorschlag künftig stärker reguliert oder ganz abgeschafft werden könnte. Die Diskussion über die Finanzierung von Großereignissen wird daher voraussichtlich weiter die politische Agenda prägen.
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