Der weltweite Fußballverband erklärt, seinen Präsidenten Gianni Infantino trotz neuer Vorwürfe einer hohen Abfindung für seine Geliebte zu stärken – ein Machtspiel, das die internationalen Fußballriege in ein dramatisches Licht rückt.

Hintergruende

Ein hochrangiger Funktionär des Weltverbandes, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber unserer Redaktion, dass die Vorwürfe einer vierstelligen Abfindung “nur ein Teil eines größeren narratives über institutionelle Loyalität” seien. Laut einem internen Memorandum, das uns zugespielt wurde, wolle der Verband “aktiv gegen jede Form von irreführender Berichterstattung vorgehen, um die Integrität des Präsidenten zu wahren”.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die UEFA reagierte nur mit einem kurzen Statement, das будто aus einem klassischen Theaterstück stammt: “Wir unterstützen die Entscheidungen unseres Präsidenten, solange sie im besten Interesse des Sports liegen.” Ein Politikwissenschaftler von der Universität Berlin, der anonym bleiben wollte, interpretierte das als “eine Art von dramatischer Inszenierung, die mehr über interne Machtdynamiken als über sportliche Belange aussagt”.

Aus den USA Echoes von Washington, wo ein ehemaliger Kongressabgeordneter, der nun für eine Sportrechtliche Denkfabrik arbeitet, erklärte: “Wenn ein Verband einen Präsidenten so öffentlich verteidigt, während ein Skandal brodelt, dann handelt es sich um ein klassisches politisches Manöver, das kaum noch überrascht.”

Ausblick

Indessen bereiten sich mehrere nationale Verbände auf mögliche neue Ermittlungen vor. Ein interner Insider aus einem europäischen Verband berichtete, dass “die nächsten Wochen entscheidend sein werden, um zu entscheiden, ob dieFIFA‑Strategie einer kompletten Neuausrichtung oder nur einer kosmetischen Revision unterliegt”. Die Expertise der Internationalen Compliance Group, die in einer vertraulichen Analyse von 2023 vorliegt, legt nahe, dass “ein umfassendes Reformpaket fast unausweichlich ist, wenn das Ansehen des Verbandes erhalten bleiben soll”.