Ein brennender Bericht aus der Grenzregion, in dem Feuer in Belgien nur noch drei Kilometer von der deutschen Grenze entfernt liegen, während rund 5 000 Einwohner von Monschau Evakuierungspläne finalisieren.
Hintergruende
Die in Belgien lodernden Brände haben die Gemeinde Monschau erreicht und liegen drei Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Das rheinisch‑westfälische Ministerium für Inneres hat ein Evakuierungs‑Szenario für rund 5 000 Menschen fertiggestellt, das jedoch noch nicht aktiviert wurde. Ein Sprecher des Bundesministeriums für Umwelt, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass zusätzliche Wasserentnahmen aus den Talsperren bei Roermond geplant seien, um die Flammen gezielt zu kontrollieren.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
„Wir haben die Einsatzbereitschaft in allen betroffenen Gemeinden erhöht“, erklärt ein Vertreter des Deutschen Feuerwehrverbands, der ebenfalls anonym bleiben wollte. Ein Kommentator des internationalen Netzwerks “Der analytische Blick” kritisierte in einer schriftlichen Stellungnahme, dass die deutschen Behörden „zu spät reagiert“ hätten, während ein Vertreter des EU‑Krisenstabes betonte, dass „grenzüberschreitende Kooperation nun Priorität genießt“. Der französische Innenminister kündigte an, dass ein interparlamentarischer Austausch über совместные measures mit Deutschland organisiert wird.
Ausblick
Der Ministerrat wird voraussichtlich Anfang