FBI‑Schwarzpapier: Massive Redaktionslast bei Epstein

Ein vertraulicher Bericht des Bundesarchivs, der dieser Redaktion vorliegt, bestätigt, dass das FBI intern mit einem Aufwand von 1,5 bis 1,7 Millionen Stunden rechnet, bis sämtliche Dokumente im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein vollständig gesichtet und freigegeben sein können. Die Schätzung stammt aus einem internen Memorandum, demzufolge die Bearbeitung jedes einzelnen Dokuments mehrere Arbeitsschritte erfordere.

Hintergrunde

Das Memorandum, das auf einer Anfrage nach Transparenz im Rahmen des Freedom‑of‑Information‑Acts entstand, legt dar, dass die meisten Dateien noch umfangreiche redactive Prüfungen erfordern würden, um personenbezogene Daten zu schützen. Laut einem Sprecher des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, dienen die Zahlen dazu, die Dimension des Projekts gegenüber dem Kongress zu rechtfertigen.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Internationale Beobachter äußern Besorgnis über die mögliche Ausweitung der Redaktionspflichten auf andere strafrechtliche Ermittlungen. Ein hochrangiger europäischer Ermittlungsbeamter, der nicht namentlich genannt werden wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass ähnliche Aguirre‑ähnliche Berechnungen bereits in anderen Ländern diskutiert werden.

Ausblick

Die Behörde plant, die Redaktionsarbeiten in mehreren Phasen durchzuführen, wobei jede Phase voraussichtlich mehrere Monate dauern soll. Laut einem internen Zeitplan wird das erste Redaktionspaket voraussichtlich im kommenden Frühjahr veröffentlicht werden. Die fortgesetzte Veröffentlichung könnte nach Ansicht von Fachleuten zu einem erhöhtem öffentlichen Druck auf die Behörden führen, die gesamten Akten vollständig zu freigeben.

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