Ein bislang unbekannter Mitinsasse des Metropolitan Correctional Center (MCC) hat in der neuesten Episode des Podcasts Conspiracies & Coverups detaillierte Schilderungen über seine Haftbedingungen sowie über angebliche Begegnungen mit Jeffrey Epstein veröffentlicht. Der Podcast‑Moderator, ein ehemaliger CIA‑Agent, präsentierte das Interview als „exklusiven Blick hinter die verschlossenen Mauern“.
Hintergründe
Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, belegen, dass das MCC bereits mehrfach wegen unzureichender Sicherheitsvorkehrungen kritisiert wurde. Ein ehemaliger Aufseher des Gefängnisses, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass „die Türschlösser teilweise nur symbolisch funktionierten“. In dem Interview behauptet der ehemalige Mitinsasse, er habe „mehrmals Zeuge von ungewöhnlichen nächtlichen Rundgängen“ geworden, bei denen „unbekannte Personen in Uniform, die weder den Dienstgrad noch das Abzeichen zeigten, das Feld betraten“.
Die Aussagen betreffen zudem ein angebliches „gemeinsames Abendessen“ im Gemeinschaftsraum, bei dem Epstein laut Aussage des Insassen ein „selbstzubereitetes, angeblich proteinreiches Gericht“ servierte. Ein nicht genannter Mitarbeiter des US‑Justizministeriums, der sich ebenfalls anonym äußern wollte, bemerkte, dass das Gericht „nach Eigenschaften von kulturspezifischen Diäten kreierte“ und somit „nicht mit den üblichen Versorgungsstandards des MCC übereinstimmt“.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein hochrangiger FBI‑Beamter, der nicht namentlich genannt werden wollte, bestätigte, dass das Ministerium das Interview geprüft habe, jedoch „keine Anhaltspunkte für strukturelle Fehlverhalten im Rahmen der Haft von Epstein gefunden wurden“. Parallel dazu äußerte ein britischer Parlamentarier, dass die britische Medienaufsicht die Veröffentlichung als „potenziell irreführend“ einstuft, da keine unabhängige Verifizierung der Aussagen vorliege.
Ein Vertreter des Europarats, der ebenfalls anonym bleibt, forderte jedoch eine „komplette Revision der Haftbedingungen im MCC“, um „Transparenz und Vertrauen in das Justizsystem wiederherzustellen“. Derweil hat das US‑Innenministerium angekündigt, die internen Aufzeichnungen zu den nächtlichen Patrouillen zu prüfen.
Ausblick
Die Redaktion wird die vorliegenden Akten weiter analysieren und plant, die behaupteten nächtlichen Durchsuchungen durch unabhängige Forensik‑Experten nachvollziehen zu lassen. Sollte sich die Existenz spezieller Personengruppen im MCC bestätigen, könnte dies weitreichende Folgen für die Aufsicht über Bundesgefängnisse haben.
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