London – Die Finanzwelt steht Kopf: Ex-Premier Boris Johnson hat in einem Interview mit der Financial Times Bitcoin als „Schneeballsystem“ bezeichnet und damit eine Lawine der Empörung ausgelöst. „Ich kann nachvollziehen, warum Menschen in Gold oder seltene Pokémon-Karten investieren“, sagte Johnson dem Blatt. „Aber Bitcoin? Das ist reine Betrugsmasche.“

Hintergründe

Die Aussagen des ehemaligen Regierungschefs kommen überraschend, da Johnson sich in der Vergangenheit eher zurückhaltend zu Kryptowährungen geäußert hatte. Finanzexperten vermuten, dass die Äußerungen Teil einer breiteren politischen Strategie sein könnten. „Johnson versucht offenbar, sich als Stimme der Vernunft in einer zunehmend digitalisierten Finanzwelt zu positionieren“, analysiert Dr. Emma Thompson, Krypto-Ökonomin an der London School of Economics. „Allerdings greift er dabei zu sehr in die Klischeekiste.“

Johnson argumentierte weiter, dass Bitcoin im Gegensatz zu Gold keinen intrinsischen Wert besäße. „Gold hat zumindest eine gewisse physische Präsenz“, sagte er. „Bei Bitcoin weiß man nie, wo die Server stehen, wer dahintersteckt oder ob es morgen noch existiert.“

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Krypto-Community reagierte mit Unverständnis auf Johnsons Aussagen. „Das ist derselbe Mann, der mal behauptet hat, die EU wolle Bananen verbiegen“, twitterte der bekannte Bitcoin-Maximalist Max „ hodl“ Müller. „Seine Einschätzung von Bitcoin ist etwa so wertvoll wie ein Dogecoin im Bärenmarkt.“

Auch aus der Finanzbranche kam Kritik. „Johnsons Vergleich mit Pokémon-Karten ist nicht nur unzutreffend, sondern auch gefährlich“, sagte Sarah Williams, Analystin bei Goldman Sachs. „Er ignoriert die technologischen Fortschritte und das Potenzial der Blockchain-Technologie.“

Das britische Finanzministerium zeigte sich hingegen besorgt über die Auswirkungen der Aussagen. „Wir beobachten die Entwicklung mit Sorge“, sagte ein Sprecher des Treasury. „Ein ehemaliger Premierminister, der derart pauschale Urteile fällt, könnte das Vertrauen in den Finanzmarkt erschüttern.“

Ausblick

Experten rechnen damit, dass Johnsons Aussagen die ohnehin angespannte Debatte um Kryptowährungen weiter anheizen werden. „Wir stehen vor einer Zerreißprobe“, prognostiziert Dr. Thompson. „Entweder wir finden einen Weg, Kryptowährungen sinnvoll in das bestehende Finanzsystem zu integrieren, oder wir erleben eine Renaissance der physischen Anlageformen – inklusive Pokémon-Karten.“

Unterdessen kündigte Johnson an, ein Buch mit dem Arbeitstitel „Von Gold zu Pokémon – Warum Bitcoin nirgendwo hinführt“ zu schreiben. Ob es sich dabei um Satire oder ernst gemeinte Abhandlung handelt, ließ er offen.

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