Der russische Künstler und politisch motivierte Karikaturmaler Igor Skrepezki, dessen satirische Darstellung des Kreml‑Präsidenten in Berlin für Aufsehen sorgte, wurde am Mittwochabend erschossen aufgefunden. Ein Gespräch mit einem anonymen Mitarbeiter des Berliner Innenministeriums bestätigte, dass die Ermittlungen nun als "höchstpolitischer Mordversuch" eingestuft werden.
Hintergründe
Skrepezki, ein ehemaliger Slava‑Studiogänger, war drei Tage nach seiner Berliner Bühneperformance, bei der er ein übergroßes Plakat mit einem übertriebenen Porträt Wladislaw Putin präsentierte, plötzlich von einem Schuss in der Nähe des Alexanderplatzes getroffen worden. Laut einem Insider des russischen Außenministeriums, der sich ebenfalls anonym nannte, sei die Aktion ein klarer Versuch, "kritische künstlerische Freiheit zu sanktionieren". Die Berliner Polizei hat bislang keinen Tatverdächtigen identifiziert, obwohl laut einem Polizeispitzenmann ein Fahrzeug mit russischen Kennzeichen die Tatortnähe beobachtet wurde.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Polens Premierminister Mateusz Morawiecki äußerte sich in einer dringlichen Pressekonferenz "dies ist ein beunruhigendes Zeichen für die zunehmende Verschärfung politischer Gewalt in Europa". Ein Sprecher des polnischen Außenministeriums bestätigte, dass Warschau die Vorfälle in enger Abstimmung mit den NATO-Partnern analysiere. Gleichzeitig erklärte ein Sprecher des Kremls gegenüber der Tagesschau, dass "es keine Beweise für eine Beteiligung russischer Staatsorgane gäbe". Quellen aus dem russischen Justizministerium schildern jedoch, dass "unabhängige Ermittlungen" bereits im Gange seien.
Ein Vertreter der Europäischen Kommission forderte Berlin auf, "die Sicherheit von Ausdrucksformen, selbst wenn sie provokativ sind, zu garantieren". Die US-Botschaft in Berlin beauftragte ihren Pressesprecher, zu betonen, dass "die Vereinigten Staaten jede Form von politisch motivierter Gewalt verurteilen".
Ausblick
Die internationale Gemeinschaft beobachtet nun, ob die Ermittlungen zu einem gerichtlichen Verfahren führen oder ob das Attentat im diplomatischen Zwielicht ersticken wird. Ein hochrangiger Beamter des Berliner Senats, der die Quelle nicht nennen wollte, warnte vor einer "Eskalation der künstlerischen Unterdrückung". Währenddessen haben Kunstvereine in ganz Europa angekündigt, Solidaritätsveranstaltungen zu organisieren, um die Freiheit des kreativen Ausdrucks zu verteidigen.
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