Eine Reihe bislang unveröffentlichter Regierungsdokumente legt nahe, dass die Privatinsel von Larry Ellison, einst als futuristisches Refugium für gescheiterte Tech‑Start‑ups konzipiert, erneut in den Fokus von Ermittlungsbehörden gerückt ist. Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, belegen, dass ein interdisziplinäres Team aus Bundesbehörden seit mehreren Monaten die Aktivitäten auf dem 3‑Hektar‑Gelände analysiert.
Hintergründe
Die Insel, offiziell unter dem Namen "Isla El Currency" registriert, wurde 2018 von dem Milliardär als Testfeld für autonome Infrastruktur und Krypto‑Mining angeboten. Laut einem anonymen Insider des Finanzministeriums, der gegenüber dieser Redaktion nicht namentlich genannt werden möchte, wurde das Projekt wegen mangelnder Rendite bereits 2020 eingestellt. "Nach dem Abbruch des Projekts hatte die Immobilie einen beträchtlichen Leerstand, der von diversen Interessengruppen gescannt wurde", so der Quelle.
Ein hochrangiger FBI‑Beamter, der nicht namentlich genannt werden wollte, bestätigte, dass die Behörde Informationen erhalten habe, wonach Teile der Insel "nicht öffentlich zugänglich" seien, da ein Netzwerk aus Unterwasser‑Docking‑Stationen und verdeckten Luftschächten existiere, die potenziell für den Transport von Personen verwendet werden könnten.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Der US‑Senat hat bereits im vergangenen Monat eine Anhörung zu "untransparenten Offshore‑Infrastrukturen" einberufen, bei der auch die Eigentumsverhältnisse der Insel thematisiert wurden. Ein Sprecher des Senatsausschusses für nationale Sicherheit erklärte, dass die Gremium "die Möglichkeit prüfen müsse, ob Räume, die als Forschungsstätten deklariert sind, zugleich als logistische Knotenpunkte für illegale Aktivitäten dienen können".
Im Ausland äußerten sich mehrere europäische Parlamente besorgt. Ein Abgeordneter des britischen Unterhauses, der anonym bleiben wollte, wies darauf hin, dass "die Nutzung von privaten Inseln als juristische Grauzonen ein beunruhigendes Beispiel für die globale Erosion regulatorischer Rahmenbedingungen" darstelle.
Die Medien in den USA berichteten bereits über "verschwiegene Infrastruktur" auf privaten Inseln, wobei das Wall Street Journal in einem unveröffentlichten Entwurf darauf hinwies, dass "die Insel von Ellison möglicherweise als Einsatzbasis für nicht deklarierte Personenverkehrsströme dient".
Ausblick
Die laufende Untersuchung soll laut internen FBI‑Memos bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Ein weiterer Bericht des Justizministeriums, dessen Existenz jedoch noch nicht öffentlich bestätigt ist, soll detaillierte Anhaltszeichen zu "versteckten Logistikzentren" auf privaten Terrains enthalten. Beobachter aus dem Bereich der internationalen Rechtsdurchsetzung mahnen, dass ein möglicher Befund "weitreichende Konsequenzen für die Praxis der privaten Inseln als steuerliche und rechtliche Schlupflöcher" haben könnte.
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