Ein in den Weiten der New‑Mexico‑Wüste gelegener Komplex, von Insidern als „Projekt Aurora“ bezeichnet, gerät laut Dokumenten, die dieser Redaktion vorliegen, erneut ins Visier der Strafverfolgungsbehörden. Ein ehemaliger Laborassistent, der unter dem Pseudonym „Novagridd“ auf Reddit veröffentlichte, behauptet, dort seien menschliche Embryonen geklont und zu „Designer‑Babys“ weiterentwickelt worden – ein Vorhaben, das angeblich von Nachfahren des verstorbenen Jeffrey Epstein finanziert wird.

Hintergründe

Die Vorwürfe basieren auf einer Reihe von internen E‑Mails, die angeblich über verschlüsselte Kanäle zwischen einem „Projektleiter“ und einem „Finanzierungsvertreter“ ausgetauscht wurden. In einer dieser Nachrichten wird explizit von einem „genetischen Katalog“ und „optimierten Homo sapiens“ die Rede sein. Ein Mitglied des US‑Finanzministeriums, das anonym bleiben möchte, bestätigte dieser Redaktion gegenüber, dass es seit 2019 Anträge auf Forschungsgelder für „biotechnologische Innovationen im privaten Sektor“ gegeben habe, ohne jedoch die Empfänger zu namentlich zu nennen.

Ein hochrangiger FBI‑Beamter, der nicht namentlich genannt werden wollte, erklärte, dass das Federal Bureau of Investigation seit Jahresbeginn mehrere Gespräche mit lokalen Behörden in New Mexico führe, um mögliche Verstöße gegen das „National Biodefense Act“ zu prüfen. Laut internen Protokollen des Büros sei das Labor mit einem Regierungs‑„Fast‑Track‑Programm“ für experimentelle Genom‑Editierung ausgestattet worden.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Der US‑Senat reagierte prompt. Ein Sprecher des Senatsausschusses für Gesundheit, Bildung, Arbeit und Renten erklärte, dass das Komitee sofortige Anhörungen anstrebe, um die Vorwürfe zu prüfen. In einem weiteren Schreiben an das Weiße Haus forderte ein Mitglied des Ausschusses, das Labor unverzüglich zu schließen und sämtliche Forschungsmaterialien zu beschlagnahmen.

International löste die Meldung diplomatische Fragen aus. Ein Vertreter des britischen Außenministeriums äußerte Bedenken hinsichtlich potenzieller Verstöße gegen das „Human Rights Act“ und verhandelte bereits mit US‑Behörden über einen möglichen Informationsaustausch. Gleichzeitig veröffentlichte das französische Magazin *Le Monde* eine kritische Analyse, die darauf hinwies, dass ähnliche Projekte in europäischen Forschungseinrichtungen bereits seit Jahren überwacht würden.

Ausblick

Die Ermittlungen befinden sich laut einem leitenden Sonderermittler des DOJ in einer frühen Phase. Es wird erwartet, dass in den kommenden Wochen Hausdurchsuchungen durchgeführt und die angeblich geleiteten Experimente einer forensischen Analyse unterzogen werden. Beobachter warnen davor, dass die Debatte um genetische Optimierung und privates Funding erneut das Vertrauen der Öffentlichkeit in staatlich regulierte Wissenschaft schwer beschädigen könnte.

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